Der geistig behinderte Stöffi lebt mit seiner Mutter Antonia in Einsiedeln. Als seine Mutter eines Tages einen Schlaganfall erleidet und ins Spital eingeliefert wird, droht Stöffi in ein Heim gesteckt zu werden. Um ihren Sohn davor zu bewahren, lüftet die Mutter auf dem Sterbebett ein lang gehütetes Geheimnis. Zeno - ihre Jugendliebe und Besitzer des Restaurants Schwanen - ist Stöffis Vater. Er soll sich nun um ihn kümmern. Doch die beiden müssen das Vater- und Sohn-Sein zuerst noch lernen. Stöffi ist bald erwachsen. Aufgrund seiner geistigen Beeinträchtigung ist er aber noch weit davon entfernt, selbstständig zu sein. Er lebt mit seiner alleinerziehenden Mutter Antonia in Einsiedeln. Stöffi ist eine Frohnatur und vermag so manchem Kunden im kleinen Lebensmittelladen seiner Mutter mit lustigen Sprüchen und ausladenden Gesten ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Doch als Antonia bei der Arbeit unerwartet zusammenbricht und ins Spital eingeliefert wird, droht Stöffi in ein Heim gesteckt zu werden. Auf dem Sterbebett lüftet Antonia deshalb ein lang gehütetes Geheimnis. Zeno - ihre Jugendliebe und Besitzer des Restaurants «Schwanen» - ist Stöffis Vater. Anfänglich versucht Zeno, Stöffi so schnell wie möglich los zu werden. Er ist überzeugt, dass er nicht der leibliche Vater ist. Stöffi selbst erzählt seit jeher von seinem Vater, der auf einer Ranch in Amerika leben soll. Und überhaupt: Zeno ist mit seinem Leben, so wie es ist, völlig zufrieden. Zusammen mit seiner Frau Romy führt er das Restaurant Schwanen. Das läuft gut, sogar sehr gut. Für Kinder kam nie der richtige Zeitpunkt. Die gemeinsame Herausforderung im Restaurant war ihnen Leidenschaft und Aufgabe genug. Ein Vaterschaftstest beweist, dass Antonia die Wahrheit gesagt hat. Wohl oder übel bricht Zeno die Suche nach Stöffis vermeintlichem Vater in Amerika ab und nimmt Stöffi zu sich ins Restaurant. Vor Romy verheimlicht er den Grund für seine neu aufkeimenden Vatergefühle. Wie bloss soll er ihr erklären, wie es damals dazu kam? Doch wo Stöffi ist, steht die Welt immer etwas Kopf, und Geheimnisse bleiben nicht lange Geheimnisse. Für den Film konnten Ensemblemitglieder vom Theater Hora gewonnen werden, des bekanntesten professionellen Theaters von und mit Menschen mit einer geistigen Behinderung in der Schweiz. Die Rolle der Lisa spielt Fabienne Villiger. Die Kollegen, denen Stöffi während seiner Zeit im Heim begegnet, sind mit Gianni Blumer, Mattias Brücker und Noah Badir besetzt. In weiteren Rollen sind zu sehen: Delia Mayer («Tatort») als Zenos Ehefrau Romy, Lucy Wirth («Schwarzer Panther») als Küchenlehrtochter Simone, und Pablo Aguilar («Verflixt Verliebt») als Hilfskoch Velu sowie Nils Althaus als Countrysänger und vermeintlicher Vater von Stöffi.