Straße der Achttausender

Natur+Reisen, Landschaftsbild
Straße der Achttausender

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2015
WDR
Do., 18.10.
14:05 - 14:50
Vom Nanga Parbat nach China


Die Straße der Achttausender ist eine Sehnsuchtslinie, einmalig auf der Welt: Die 14 höchsten Berge des Planeten reihen sich auf zu einer imaginären Kette. Zehn der imposanten Gipfel liegen im Himalaya, vier im angrenzenden Karakorum. Sie verteilen sich auf die Länder Indien, Nepal, Pakistan und China mit dessen autonomen Provinzen Tibet und Xinjiang. Der erste Teil der Dokumentation beginnt auf dem Karakorum Highway in Pakistan und schildert den gefahrvollen Reiseweg zum Nanga Parbat, dem "deutschen Schicksalsberg". In "Feary Meadows", der legendären "Märchenwiese", Ausgangspunkt der historischen deutschen Erstbesteigung, treffen wir Safrez. Er betreibt hier auf viertausend Meter Höhe eine Hütte. Weiter geht die Reise den Indus entlang nach Machalu an der Grenze nach Ladakh, von wo die Filmexpedition auf fast 5.000 Meter Höhe aufsteigt und die vier Karakorum-Achttausender zu Gesicht bekommt. Auf dem Weg nach China geht es über Hunza und Shimshal durch das Reich des Aga Khan. Die Expedition muss auf Booten einen Stausee überwinden, der sich durch einen Erdrutsch am Karakorum Highway gebildet hat. Wir lernen selbstbewusste Frauen kennen, die als Schreinerinnen arbeiten und todesverachtende Fährmänner. In Shimshal, dem höchsten bewohnte Dorf im Karakorum, erleben wir mit der tadschikischen Familie Mehdi die Beschwernisse des Alltags in extremer Abgeschiedenheit. Auf der anderen Seite liegt China und damit eine Welt, die sich auch in abgelegenen Regionen aus dem Mittelalter ins 21. katapultiert hat. Die einheimischen Uiguren sind in ihrer Kultur bedroht: In Sinkiang besuchen wir den berühmten Viehmarkt, treffen Jadehändler und Instrumentenbauer in Kashgar und Yarkant, unterhalten uns mit Schachspielern auf der Straße und durchqueren die einst so gefürchtete Wüste Takla Makan.


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