Stravinski, The Rake's Progress - Festival d'Aix 2017

  • Tenor Paul Appleby (Mi.) bei den Proben zur Oper "The Rake's Progress" von Igor Strawinsky unter der Regie von Simon McBurney Vergrößern
    Tenor Paul Appleby (Mi.) bei den Proben zur Oper "The Rake's Progress" von Igor Strawinsky unter der Regie von Simon McBurney
    Fotoquelle: ARTE France
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    Die amerikanische Sopranistin Julia Bullock in der Probe zu Strawinskys "The Rake's Progress"
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  • Probe im Théâtre de l'Archevêche: Im Juli 2017 bot das Festival d'Aix-en-Provence den Zuschauern wieder Opern und Konzerte wie "The Rake's Progress" von Igor Strawinsky. Vergrößern
    Probe im Théâtre de l'Archevêche: Im Juli 2017 bot das Festival d'Aix-en-Provence den Zuschauern wieder Opern und Konzerte wie "The Rake's Progress" von Igor Strawinsky.
    Fotoquelle: ARTE France
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    Probe zu "The Rake's Progress", ein Highlight des Festival d'Aix-en-Provence 2017
    Fotoquelle: ARTE France
  • Regisseur Simon McBurney setzte Tenor Paul Appleby (li.) und Bariton Kyle Ketelsen (re.) in Szene. Vergrößern
    Regisseur Simon McBurney setzte Tenor Paul Appleby (li.) und Bariton Kyle Ketelsen (re.) in Szene.
    Fotoquelle: ARTE France
Musik, Oper
Stravinski, The Rake's Progress - Festival d'Aix 2017

Infos
Online verfügbar von 08/07 bis 15/07
Produktionsland
Frankreich
Produktionsdatum
2017
arte
Mo., 09.07.
00:35 - 03:05


"The Rake's Progress" (zu Deutsch: "Die Laufbahn eines Wüstlings") entstand zwischen 1948 und 1951 und ist eine von Igor Strawinskys wenigen traditionellen Opern. Sie gilt als der Schlusspunkt der neoklassizistischen Periode des Komponisten. In freier Anlehnung an eine Bildserie des englischen Malers William Hogarth zeichnet sie in acht Bildern Aufstieg und Fall eines jungen Erben nach. Das Libretto stammt von dem Dichter W. H. Auden und dem Dramatiker Chester Kallman. Sie gaben nicht nur der Hauptfigur, dem Libertin Tom Rakewell , sondern auch zwei weiteren Protagonisten vielsagende Namen: dem teuflischen Nick Shadow und der Liebenden Ann Trulove. Der von Nick Shadow vorgeschlagene Faustsche Pakt verspricht Rakewell Reichtum und ein sorgenfreies Leben, das jedoch von Ausschweifungen und Betrügereien geprägt ist: Der von dieser zügellosen Existenz zugrunde gerichtete Libertin endet in der Psychiatrie. Simon McBurney, einer der herausragenden Theatermänner der Gegenwart, siedelt Strawinskys Werk für das Festival von Aix-en-Provence in der heutigen Zeit an: Tom Rakewell erliegt den Illusionen der Finanzspekulation und des schnellen Reichtums. Das zu Anfang völlig weiße Bühnenbild entwickelt sich im Verlauf der Oper zu einer virtuosen Multimedia-Inszenierung, von der Videoprojektion bis hin zur Smartphone-Aufnahme. Die Aufführung ist mit jungen Sängerinnen und Sängern besetzt, allen voran Paul Appleby als naiver Lebemann, Kyle Ketelsen als düsterer Mentor und Julia Bullock als die Liebende. Der Norweger Eivind Gullberg Jensen dirigiert mit großer Eleganz den feurigen Chor English Voices und das Orchestre de Paris.


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