Superbauten der Geschichte: Der Reichstag

  • Paul Wallot (Michael Moritz), der Architekt des Reichstagsgebäudes in Berlin, am Reißbrett. Vergrößern
    Paul Wallot (Michael Moritz), der Architekt des Reichstagsgebäudes in Berlin, am Reißbrett.
    Fotoquelle: ZDF/Dominik Böhm
  • Der russische Korrespondent Jewgeni Chaldej (Moritz Gabriel) fotografierte im Mai 1945 "die rote Fahne über dem Reichstag" - ein Bild, das zur Ikone wurde. Im Film wird die Geschichte des Bildes erzählt. Vergrößern
    Der russische Korrespondent Jewgeni Chaldej (Moritz Gabriel) fotografierte im Mai 1945 "die rote Fahne über dem Reichstag" - ein Bild, das zur Ikone wurde. Im Film wird die Geschichte des Bildes erzählt.
    Fotoquelle: ZDF/Dominik Böhm
  • Die deutsche Kaiserin Auguste Viktoria (Nadine Hammer) bei der Teestunde. Vergrößern
    Die deutsche Kaiserin Auguste Viktoria (Nadine Hammer) bei der Teestunde.
    Fotoquelle: ZDF/Dominik Böhm
  • Kaiser Wilhelm II. (Markus von Lingen) war von dem neuen Reichstagsgebäude alles andere als begeistert: "Reichsaffenhaus" nannte er es abschätzig. Vergrößern
    Kaiser Wilhelm II. (Markus von Lingen) war von dem neuen Reichstagsgebäude alles andere als begeistert: "Reichsaffenhaus" nannte er es abschätzig.
    Fotoquelle: ZDF/Dominik Böhm
  • Paul Wallot (Michael Moritz), der Architekt des Berliner Reichstagsgebäudes, an seinem Reißbrett. Vergrößern
    Paul Wallot (Michael Moritz), der Architekt des Berliner Reichstagsgebäudes, an seinem Reißbrett.
    Fotoquelle: ZDF/Dominik Böhm
Report, Doku-Reihe
Superbauten der Geschichte: Der Reichstag

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2018
ZDFinfo
Di., 05.02.
13:30 - 14:15


Er ist ein Überlebenskünstler und Zeuge von guten wie schlechten Zeiten. Wie kaum ein anderes Gebäude spiegelt er die wechselvolle deutsche Geschichte wider: der Reichstag in Berlin. Das spannende Porträt dieses "Superbaus der Geschichte" zeigt historische Schlüsselmomente und erzählt vom Wirken von Männern und Frauen hinter den Mauern des berühmten Gebäudes. Aufwendige Grafiken, Spielszenen und Archivbilder lassen die Geschichte lebendig werden. Die zweiteilige Dokumentation "Superbauten der Geschichte" lädt zu einer Zeitreise ein - sie führt zu bedeutenden historischen Schauplätzen wie dem Reichstag und dem Kreml. Es sind Symbolorte der Völker und Zentren der Macht. Und es sind Publikumsmagneten für Millionen von Besuchern aus aller Welt. Fast jeder kennt die Gebäude, es sind Stätten mit großer Strahlkraft. Doch was lässt die Menschen herbeiströmen, um diese Bauwerke zu besichtigen? Warum stehen Massen von Touristen stundenlang Schlange, bis sich die Tore öffnen? Das hat sicher mit der Bedeutung als Machtzentrum zu tun, als Parlaments- oder Regierungssitz in der Gegenwart oder mit der Faszination eines architektonischen Monuments. Zugleich jedoch ist gewissermaßen ein "Atem der Geschichte" zu spüren, der durch die Gänge weht, das Wissen um die Vergangenheit, die sich in diesen Bauwerken abgespielt hat. Hinter ihren Mauern, in ihren prächtigen Sälen, in verborgenen Gemächern und unterirdischen Gängen ereigneten sich Vorfälle, die den Lauf der Geschichte bestimmten. Hier, in den "Superbauten", entschieden Herrscher, Diktatoren, Kanzler und Parlamente über das Schicksal ihrer Nation und auch ganzer Kontinente. Der erste Teil der "Superbauten der Geschichte" porträtiert den Reichstag in Berlin. Das Bauwerk gilt als Symbol deutscher Parlamentsgeschichte schlechthin, steht für den Anfang und den Untergang der ersten deutschen Demokratie, wurde Sinnbild des geteilten Deutschlands und in der Wendezeit Schauplatz großer Emotionen. Die Bilder zur Feier der deutschen Einheit am 3. Oktober 1990 gingen um die Welt. Nach kunstvoller Verpackung durch den Künstler Christo und aufwendigem Umbau mitsamt neuer Kuppel durch den britischen Stararchitekten Lord Norman Foster wurde das Reichstagsgebäude nicht nur Sitz des Deutschen Bundestages, sondern auch Anziehungspunkt für mehr als eine Million Besucher jährlich.


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