Fünf in Mülhausen stationierte US-Soldaten verbringen ein paar Urlaubstage in der Schweiz. Während eines Aufenthalts in Montreux verliebt sich der Matrose Stanley Robin zuerst in eine Uhr und gleich darauf in die attraktive Verkäuferin Suzanne . Weil die Uhr nicht richtig tickt und die Reparatur länger dauert, verspricht Suzanne, sie persönlich nach Zermatt zu bringen, wo sie regelmässig am Wochenende Ski fährt. Das Dorf am Fuss des Matterhorns ist nämlich die nächste Station der Army-Urlauber. Und so treffen sich die beiden ein paar Tage später im mondänen Hotel in Zermatt. Doch Stanley kann sich nicht auf sein Werben um Suzanne konzentrieren , denn er wird von der raffinierten Yvonne umgarnt. Um der inzwischen eifersüchtigen Suzanne seine Zuneigung zu beweisen, lässt sich Robin sogar auf eine rasante Skitour, die «Fuchsjagd», ein. Doch Yvonne schmiedet einen perfiden Plan, um die beiden Verliebten wieder auseinanderzubringen. Nach den international erfolgreichen Kriegsdramen «Marie Louise» (Drehbuch-Oscar für Richard Schweizer) und «Die letzte Chance» wollte die schweizerische Praesens-Film auch ihre neuen Werke weltweit vermarkten. Deshalb strebte Produzent Lazar Wechsler die Zusammenarbeit mit Hollywoodstudios an. Für die Komödie «Swiss Tour» lieh die 20th Century Fox schliesslich ihren Star Cornel Wilde aus, und Regisseur Leopold Lindtberg holte die beiden französischen Schauspielerinnen Josette Day («La belle et la bête») und Simone Signoret in die Schweiz. Dazu kamen Schweizer Leinwandgrössen wie Heinrich Gretler, Leopold Biberti und Zarli Carigiet. In einer winzigen Rolle besetzte Lindtberg die junge Theaterschauspielerin Liselotte Pulver, die bald darauf zum gefeierten Leinwandstar avancierte. Gedreht wurde in englischer Sprache an Originalschauplätzen in Montreux und Zermatt sowie in Filmstudios in Zürich. Die Uraufführung der Liebeskomödie fand am 29. November 1949, im Kino Rex in Zürich statt. Der Film erhielt mehrheitlich gute Kritiken und zählte allein in Zürich 400 000 Zuschauer. In den USA startete er 1950 unter dem Titel «Four Days Leave» und in Deutschland 1951 unter dem Titel «Ein Seemann ist kein Schneemann». Der Klassiker «Swiss Tour» galt - abgesehen von beschädigten 16mm-Kopien - als verschollen. Nach jahrelanger Suche fanden die Verantwortlichen der Cinémathèque suisse in den USA ein 35mm-Interpositiv. Dieses Material diente als Grundlage für die Restaurierung, die 2008 anlässlich der Reihe «Sorti du labo» am Filmfestival von Locarno präsentiert wurde.