Szene Deutschland

  • Nur raus aus der Stadt: Viele Prepper fürchten sich vor anarchistischen Zuständen in den Städten nach einer Katastrophe wie einem länger anhaltenden Stromausfall. Sascha Bisley trifft Prepper in einem Ausbildungscamp im Wald. Vergrößern
    Nur raus aus der Stadt: Viele Prepper fürchten sich vor anarchistischen Zuständen in den Städten nach einer Katastrophe wie einem länger anhaltenden Stromausfall. Sascha Bisley trifft Prepper in einem Ausbildungscamp im Wald.
    Fotoquelle: ZDF/Jasper Engel
  • Preppen liegt im Trend. Das berichtet Survival-Coach Benjamin Sascha Bisley. Immer mehr Menschen würden begreifen, dass sie sich im Ernstfall nicht auf den Staat verlassen können. Vergrößern
    Preppen liegt im Trend. Das berichtet Survival-Coach Benjamin Sascha Bisley. Immer mehr Menschen würden begreifen, dass sie sich im Ernstfall nicht auf den Staat verlassen können.
    Fotoquelle: ZDF/Jasper Engel
  • Was wie Camping-Idylle aussieht, hat für Christian einen durchaus ernsten und vor allem ernst gemeinten Hintergrund. Sie alle eint die Angst. Die Angst vor dem Ernstfall, dem Super-GAU, der Katastrophe. Prepper (aus dem Englischen von "to prepare", "sich vorbereiten") sorgen deshalb vor. Vergrößern
    Was wie Camping-Idylle aussieht, hat für Christian einen durchaus ernsten und vor allem ernst gemeinten Hintergrund. Sie alle eint die Angst. Die Angst vor dem Ernstfall, dem Super-GAU, der Katastrophe. Prepper (aus dem Englischen von "to prepare", "sich vorbereiten") sorgen deshalb vor.
    Fotoquelle: ZDF/Jasper Engel
Report, Gesellschaft und Soziales
Szene Deutschland

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2017
ZDFinfo
Mi., 17.01.
06:20 - 07:05
Prepper - Leben für den Ernstfall mit Sascha Bisley


Sind wir noch zu retten, wenn über uns die Katastrophe hereinbricht? Können wir uns auf eine helfende Hand verlassen - auf den Katastrophenschutz, den Staat? Oder müssen wir unser Schicksal selbst in die Hand nehmen? Die sogenannten Prepper (to prepare = sich vorbereiten) haben auf diese Fragen eine klare Antwort: Rette sich, wer kann. Im Krisenfall kann man niemandem vertrauen, außer sich selbst. Deshalb horten Prepper Vorräte, bauen Bunker und planen minutiöse Exit-Strategien. In der neuen Folge "Prepper - Leben für den Ernstfall" der Reihe "Szene Deutschland" taucht Sascha Bisley in diese extrem heterogene Szene ein. Den Prepper, das wird schnell klar, gibt es nicht. Was sie eint, sind ihre Vorbereitungen auf den Ernstfall. Dabei tummeln sich in der Prepper-Community mitnichten zum Großteil Verschwörungstheoretiker, Apokalyptiker oder durchgeknallte Angsthasen. Viele wollen einfach auf eine Krise, zum Beispiel einen längeren Stromausfall, vorbereitet sein. Zu Preppern gehören Familienväter, die in ihren Kellern für sich, den Partner und die Kinder Konserven und Medikamente lagern, oder Städter, die sich in Survival-Camps im Jagen, Feuer machen und Hütten bauen ausbilden lassen. Sascha Bisley trifft auf Prepper, die sich dagegen wehren, in die rechte Ecke gedrängt zu werden. Gerne verweisen sie dabei auf das Zivilschutzkonzept der Bundesregierung, das der deutschen Bevölkerung rät, einen zweiwöchigen Vorrat an Lebensmitteln, Medikamenten und Feuermaterial vorzuhalten. Bei einer Feuerwehrübung in der hessischen Provinz lernt Bisley den Einsatzleiter kennen, der in bemerkenswert klaren Worten formuliert, der Staat könne die Bevölkerung im Ernstfall lediglich für sehr kurze Zeit versorgen. Dafür hat der Bund unter anderem staatliche Reserven an geheimen Orten gelagert. "Prepper - Leben für den Ernstfall" zeigt eine bunte Szene mit ganz unterschiedliche Ansätzen für die Vorbereitung auf den Worst Case. Eine Szene, die immer mehr Mitstreiter anzieht.


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