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  • Seit er ein kleiner Junge war, malt Owen Suskind Disneyfiguren. Sie sind seine besten Freunde. Vergrößern
    Seit er ein kleiner Junge war, malt Owen Suskind Disneyfiguren. Sie sind seine besten Freunde.
    Fotoquelle: SWR/Motto Pictures Production
  • Owen (rechts) schaut für sein Leben gern Disneyfilme - auch mit seinem Vater Ron. Vergrößern
    Owen (rechts) schaut für sein Leben gern Disneyfilme - auch mit seinem Vater Ron.
    Fotoquelle: SWR/Motto Pictures Production
  • "Life, Animated" zeigt Owens Geschichte in Trickfilmsequenzen. Vergrößern
    "Life, Animated" zeigt Owens Geschichte in Trickfilmsequenzen.
    Fotoquelle: SWR/Motto Pictures Production
Nachrichten
Das Leben ist (k)ein Disneyfilm
Von Annekatrin Liebisch

Infos
Produktionsland
D
ARD
Mi., 11.07.
23:15 - 23:45


Im Alter von drei Jahren zog sich Autist Owen in seine eigene Welt zurück. Peter Pan, Simba und Mogli halfen ihm, den Weg zurück in die Wirklichkeit zu finden.

Owen Suskind war drei Jahre alt, als er plötzlich aufhörte zu sprechen. Autismus lautete die Diagnose, die seine Eltern aus heiterem Himmel traf. Ihr Sohn zog sich in sich zurück, er verschwand, wie es seine Eltern im Dokumentarfilm "Life, Animated" beschreiben. Umso größer war ihr Erstaunen, als sie vier Jahre später zufällig feststellten, dass Owens Rückzugsort eine Welt ist, die von Figuren aus seinen heißgeliebten Disney-Trickfilmen bevölkert wird. Plötzlich gab es eine Möglichkeit, auf sanfte Weise Kontakt mit dem Jungen aufzunehmen. Von diesem Wunder berichtet das selbstverständlich farbenprächtig daherkommende Werk, das nun als "Dokumentarfilm im Ersten" seine Free-TV-Premiere feiert.

Im Alter von drei Jahren zog sich Autist Owen in seine eigene Welt zurück, verstummte einfach. Doch Peter Pan, Simba und Mogli halfen ihm, den Weg zurück in die Wirklichkeit zu finden. Über Dialoge aus seinen Lieblingsfilmen konnten seine Eltern nun endlich wieder mit ihrem Sohn kommunizieren! Wie es dem inzwischen erwachsenen Owen mithilfe seiner Disney-Fantasiewelt gelang, wieder in der "realen" Welt Fuß zu fassen, beschreibt Roger Ross Williams in seinem kunterbunten Film, der 2017 sogar für einen Oscar nominiert war. Er zeigt, was es heißt, in einer chaotischen Welt anders zu sein – und auch, wie umsichtig, empathisch und liebevoll man damit umgehen kann.


Quelle: teleschau – der Mediendienst


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