Taiwan - Kung Fu Girls

  • Die Kung-Fu-Schülerin Ceng Zi-Jing ist im letzten Grundschuljahr. Hier trainiert sie mit ihrem Kung-Fu-Lehrer im Fu-Shing-Kampfsportzentrum von Miaoli. Vergrößern
    Die Kung-Fu-Schülerin Ceng Zi-Jing ist im letzten Grundschuljahr. Hier trainiert sie mit ihrem Kung-Fu-Lehrer im Fu-Shing-Kampfsportzentrum von Miaoli.
    Fotoquelle: ARTE France
  • Für einige der Schülerinnen ist ihr Kung-Fu-Talent die einzige Chance, der Armut des ländlichen Taiwans zu entfliehen und zu reisen. Vergrößern
    Für einige der Schülerinnen ist ihr Kung-Fu-Talent die einzige Chance, der Armut des ländlichen Taiwans zu entfliehen und zu reisen.
    Fotoquelle: ARTE France
  • Pan Chun-Ru wurde mit elf Jahren an der Fu-Shing-Schule angenommen, seitdem hat sie bereits unzählige Wettkämpfe bestritten und mehrere Goldmedaillen gewonnen. Vergrößern
    Pan Chun-Ru wurde mit elf Jahren an der Fu-Shing-Schule angenommen, seitdem hat sie bereits unzählige Wettkämpfe bestritten und mehrere Goldmedaillen gewonnen.
    Fotoquelle: ARTE France
Report, Dokumentation
Taiwan - Kung Fu Girls

Infos
Synchronfassung, Online verfügbar von 07/09 bis 14/09
Produktionsland
Republik China
Produktionsdatum
2014
arte
Fr., 07.09.
17:40 - 18:35


In Taiwan spielen die Kampfkünste - wie in China - eine wichtige Rolle. Ihre chinesische Bezeichnung "Gúoshù" bedeutet "nationale Kunst", was viel über ihren Stellenwert im kulturellen Erbe Taiwans aussagt. Auf der fernöstlichen Insel ist Kung-Fu nicht nur ein Sport, sondern eine Lebensart.Die Dokumentation begleitet die Ausbildung zweier junger Mädchen im Fu-Shing-Kampfsportzentrum von Miaoli: Das zwei Stunden von der Hauptstadt Taipeh entfernte Internat ist die einzige auf chinesische Kampfkünste spezialisierte Schule Taiwans. Pan Chun-Ru, die sich auf die Aufnahme in die Oberstufe vorbereitet, begann im Alter von zehn Jahren mit dem Training. Ein Jahr später wurde sie an der Fu-Shing-Schule angenommen; seitdem hat sie bereits unzählige Wettkämpfe bestritten und mehrere Goldmedaillen gewonnen.Die drei Jahre jüngere Ceng Zi-Jing ist im letzten Grundschuljahr. Ein weiteres Mädchen, Cai Pei-Shan, bricht aufgrund des hohen Drucks die Ausbildung auf dem Internat ab: Der Schulunterricht ist intensiv und das Training hart. Die Schülerinnen und Schüler nehmen all dies in der Hoffnung auf sich, eines Tages an internationalen Wettkämpfen teilnehmen zu dürfen. Für einige ist es die einzige Chance, der Armut des ländlichen Taiwans zu entfliehen und zu reisen.Die Dokumentation gewährt am Beispiel von Pan Chun-Ru und Ceng Zi-Jing Einblicke in das Alltagsleben an der Schule. Zwischen Unterricht und Training, Gesprächen mit den Coachs und Wettkämpfen bleibt den Mädchen nur wenig Freizeit, um ihre Familien zu besuchen, die im Süden der Insel leben. Sie zahlen einen hohen Preis für den Traum, eine berühmte Kung-Fu-Kämpferin zu werden.


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