Der 13-jährige Ludwig ist für jeden Schabernack zu haben. Im Internat schneidet er seinem strengen Lehrer, Hauptmann a. D. Semmelmaier, während des Mittagsschlafs den Bart ab. Der erzürnte Pädagoge schickt den verzogenen Flegel daraufhin zurück in sein geliebtes bayerisches Heimatdorf. Die leidgeprüfte Mutter überredet den Rektor, ihren Besserung gelobenden Jungen wieder auf der Lateinschule aufzunehmen. Alles scheint sich zum Guten zu wenden, doch die bevorstehende Vermählung seiner Schwester Ännchen mit dem Berliner Bierbrauer Karl Schultheiss stellt Ludwig vor neue Herausforderungen. Beim Kirchgang schüttet er Tinte ins Weihwasserbecken und schmuggelt anschließend dem jungen Hochzeitspaar einen Igel ins Brautbett. Dem liebestollen preußischen Rittmeister Stülphagel erteilt er einen ganz besonderen Denkzettel. Da Ludwig inzwischen selbst erste Regungen für das andere Geschlecht empfindet, schreibt er seiner Angebeteten einen glühenden Liebesbrief - doch der fällt dummerweise in die Hände des lustfeindlichen Religionslehrers Falkenberg, genannt Pfarrer "Kindlein". Und so wird der vermeintlich frühreife Ludwig in den Karzer gesperrt, Inspektor Dirnhirn soll ihn gar in eine Besserungsanstalt überführen. Ausgerechnet die garstige Tante Frieda spricht bei Prinzregent Luitpold vor, um ein Gnadengesuch für ihren unbeugsamen Neffen vorzubringen.