Teddy Pendergrass war einer der erfolgreichsten R&B-Sänger aller Zeiten, bis ein tragischer Unfall sein Leben veränderte. Als erster männlicher afroamerikanischer Künstler bekam er Ende der 70er Jahre fünf Mal hintereinander Platin in den USA, weitere goldene Alben folgten. Unvergessen sind seine Hits "Don't Leave Me This Way" und "If You Don't Know Me By Now". Schwerverletzt überlebte er 1982 einen tragischen Autounfall. In Pennsylvania war er auf einem Highway mit seinem Rolls-Royce von der Fahrbahn abgekommen. Die Folge war eine Querschnittslähmung.

Der damals erst 31 Jahre alte Musiker gab nicht auf, trainierte Stimme und Atmung und erlebte 1985 ein triumphales Comeback, als er beim legendären Live-Aid-Konzert vor weltweit 1,9 Milliarden Menschen auftrat. Viele weitere Alben folgten, bis er 2010 an den Folgen eines Krebs- und Lungenleidens starb. Der Film dokumentiert den Aufstieg des jungen R&B-Sängers, dessen musikalische Wurzeln in den Gospelchören seiner Heimatstadt Philadelphia lagen. Er erzählt vom harten und von Rassismus geprägten Alltag in den USA der 60er Jahre, vom abrupten Karriereknick und vom Kampf zurück ins Rampenlicht.

Regisseurin Olivia Lichtenstein macht sich auf eine Spurensuche nach dem Ausnahmetalent, spricht mit seiner Familie, mit Freunden und Kollegen sowie mit Branchenlegenden und Produzenten wie Kenny Gamble und Leon Huff. Der Dokumentarfilm präsentiert neben seltenem Archivmaterial die musikalischen Erfolge von Teddy Pendergrass und erzählt die ebenso emotionale wie inspirierende Geschichte des legendären afroamerikanischen Künstlers.