Terra X: Aufbruch ins All - mit Alexander Gerst

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    Abenteuer für Astro-Mainzel: Testfahrt im Mond-Rover
    Fotoquelle: © ZDF/Maike Simon
  • Als erster deutscher Kommandant startet Alexander Gerst am 6. Juni 2018 zur Internationalen Raumstation ISS. Vergrößern
    Als erster deutscher Kommandant startet Alexander Gerst am 6. Juni 2018 zur Internationalen Raumstation ISS.
    Fotoquelle: © ZDF/Maike Simon
  • "Terra X" hat Alexander Gerst beim Training für seine Mission „Horizons“ begleitet Vergrößern
    "Terra X" hat Alexander Gerst beim Training für seine Mission „Horizons“ begleitet
    Fotoquelle: © ZDF/Maike Simon
  • Zimmer mit Erdblick: Astro-Mainzel auf dem Dach des Cupola-Simulators bei der NASA in Houston. Vergrößern
    Zimmer mit Erdblick: Astro-Mainzel auf dem Dach des Cupola-Simulators bei der NASA in Houston.
    Fotoquelle: © ZDF/Maike Simon
Info, Wissen
Terra X: Aufbruch ins All - mit Alexander Gerst

Infos
Originaltitel
Terra X
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2018
ZDFneo
Sa., 26.10.
07:05 - 07:50


Als erster Deutscher wird Alexander Gerst Kommandant auf der internationalen Raumstation ISS. "Terra X" begleitete ihn bei den Vorbereitungen auf seine Mission "Horizons". Die Erde ist ein Glück im Universum. Alexander Gerst präsentiert für "Terra X" seinen besonderen Blick auf unseren Heimatplaneten. Ist Leben auch anderswo möglich? Erstmals hat die Menschheit das Wissen und die Technologien, tiefer ins Universum vorzudringen. 6000 Trainingsstunden liegen hinter Alexander Gerst. Im russischen "Sternenstädtchen", in Houston und in Deutschland hat er sich mental und körperlich auf die große Herausforderung vorbereitet. Ob Feueralarm im All, ein Defekt im Raumanzug oder ein Systemausfall bei der Landung der Rückkehrkapsel - alles muss geübt werden. Noch größer ist der Aufwand, um die wissenschaftlichen Versuche auf der ISS zu planen. Mehr als 1000 Experten sind beteiligt, um Experimente mit größtmöglichem Erkenntnisgewinn vorzubereiten. Der Blick der Wissenschaftler richtet sich hier auch auf die Erde selbst. Denn der Blick aus dem All ermöglicht eine neue Perspektive auf die Funktionsweisen unseres Planeten. Die neuen Erkenntnisse bereichern die Wissenschaft für die Suche nach der "zweiten Erde", einem Planeten mit ähnlichen Bedingungen, den es möglicherweise irgendwo im Universum geben könnte. Tatsächlich gehen die Experten davon aus, dass es einen solchen Zwilling unseres Blauen Planeten geben könnte, doch wenn, dann nur in erheblicher Entfernung, die bislang für den Menschen nicht zu überwinden ist. Die Rückkehr zum Mond und der erste bemannte Flug zum Mars rücken indessen in greifbare Nähe. Wie können Mensch und künstlich-intelligente Maschine auf künftigen Fernreisen im All zusammenarbeiten? Alexander Gerst nimmt CIMON, eine Art "fliegendes Gehirn", mit an Bord. Der Roboter, der "sehen", "hören", "verstehen" und "sprechen" kann, soll die Astronauten entlasten. Auf der Raumstation wird auch untersucht, wie sich das menschliche Gehirn in der Schwerelosigkeit verändert. Erkenntnisse, durch die wir ähnliche Prozesse beim Altern verstehen lernen. Und wie könnte der einzigartige Schutzmechanismus des Erdmagnetfeldes auf technische Systeme übertragen werden? Das Prinzip könnte genutzt werden, um energiesparende Flugzeuge und die Raumschiffe der Zukunft zu bauen. Die Mission "Horizons" ist ein Testlauf für die nächsten Schritte. Für Alexander Gerst ist sein zweiter Flug zur ISS Herausforderung und Herzenswunsch zugleich. "Es ist ein Traum von mir", so der Astronaut, "weiter raus zu schauen und Licht ins Dunkel zu tragen. Was ist da draußen noch?" Genauso wichtig ist ihm der Erkenntnisgewinn über unsere Erde selbst. "Wenn man im Weltraum ist, realisiert man, dass die Erde ein Wunder ist und wie schützenswert sie ist."

Thema:

Heute: Aufbruch ins All


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