Die kalifornische Band The Beach Boys gründete sich in den frühen 60er Jahren. Sie feierten Erfolge mit unkomplizierten Rhythmen und Themen wie Sommer, Sonne, Strand und Surfen. Das traf den Nerv der Zeit, in den USA, aber auch in Europa. 1966 erschien dann ein neues Album: "Pet Sounds", das mit dieser Masche komplett brach. Brian Wilson, der kreative Kopf und Komponist der meisten Beach-Boys-Songs, strebte nichts weniger als den perfekten Klang an. Dazu experimentierte er mit Fahrradklingeln, Hupen und Coladosen, verwendete Flöten und Waldhörner. Die Themen der Songs entfernten sich nun weit von den eher schlichten Gute-Laune-Stücken. Jetzt ging es um Ängste, Wünsche, Träume. Ein Wendepunkt in der musikalischen Entwicklung der Band. Rückblickend gilt das Album "Pet Sounds" als eines der bedeutendsten in der Geschichte der Rockmusik. Es soll die Beatles zu ihrem Album "St. Pepper's" animiert haben und beeinflusste zahllose Musiker. 2016 feierte es sein 50-jähriges Erscheinen. Martin R. Smith hat diesem Anlass eine Dokumentation gewidmet, in der Brian Wilson und die noch lebenden Bandmitglieder Mike Love, Al Jardine, Bruce Johnston und David Marks zu Wort kommen.