The Kinks, die bösen Jungs des Rock 'n' Rolls
Musik, Dokumentation • 23.04.2021 • 21:45 - 22:40
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Originaltitel
The Kinks, trouble-fêtes du rock anglais
Produktionsland
F
Produktionsdatum
2020
Musik, Dokumentation

The Kinks, die bösen Jungs des Rock 'n' Rolls

Die von den Brüdern Ray und Dave Davies 1963 gegründeten Kinks gehören zu jenen britischen Rockbands, die besonders schwer einzuordnen sind. Zwar rangierten die Briten immer hinter den Beatles, den Stones und The Who, doch ihre Musik begeistert nunmehr seit über fünf Jahrzehnten. Ihre bittersüßen Songs prägten England und beeinflussten Bands wie The Jam, Madness, Blur oder Arctic Monkeys. Ganze Musikergenerationen verehren Frontmann Ray Davies als den "Godfather"; zudem gelten die Kinks als Pioniere verschiedenster Musikrichtungen. Der anfängliche Garage Rock brachte "You Really Got Me" und "All Day and All of the Night" hervor, während die zeitlosen Songs "Sunny Afternoon" und "Waterloo Sunset" mit ihren satirischen Lyrics und ihrem melancholischen Sound einen krassen Gegensatz zur Euphorie des Swinging London bildeten. Nach einem Auftrittsverbot in den USA in der zweiten Hälfte der 60er Jahre folgten die Alben "The Village Green Preservation Society" und "Arthur" mit ihrem nostalgischen Unterton - ein Bekenntnis der Kinks zu ihren Ursprüngen. In den 80er Jahren coverte die Hardrock-Band Van Halen den Titel "You Really Got Me" und katapultierte die Kinks damit in den USA erneut an die Spitze. Mit Musikexperten, Biografen und Musikern, die sich von den Kinks inspirieren ließen, zeigt die Dokumentation, wie facettenreich die Kinks waren. Den Schwerpunkt bilden die 60er Jahre, in denen die Band jedes halbe Jahr ein Meisterwerk hervorbrachte und sowohl Erfolge als auch Misserfolge feierte. Das Kamerateam begibt sich zum Elternhaus der beiden Brüder in Fortis Green und geht im vom Brexit zerrissenen England auf die Spur der Band, die dem Pop ein ganz eigenes Königreich errichtete.
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