Veera lebt in Helsinki und stammt aus einer Problemfamilie in der Provinz. Ihre Eltern sind geschieden, ihr Vater ist Alkoholiker, ihr älterer Bruder erlitt nach einer Fiebererkrankung in jungen Jahren einen Hirnschaden und ist seither auf dem geistigen Stand eines Elfjährigen. Veera beschuldigt ihren Vater, ihren Bruder und sie durch Alkohol und Missbrauch um ihre Kindheit gebracht zu haben und weigert sich seit 14 Jahren, ihn wiederzusehen. Ihr Bruder Ville, 29, lebt bislang allein in einer Sozialwohnung und trifft seinen Vater gelegentlich, der ihn jedoch zum Trinken anstiftet. Nun soll er gegen seinen Willen in ein Heim für Menschen mit geistigen Behinderungen umziehen. Veera will ihm und sich selbst helfen, indem sie ihn in die Welt des Live-Rollenspiels voller Hexen, Zauberer und Ritter mitnimmt. Bald verschwimmen die Grenzen zwischen der realen Welt in Finnland, Deutschland und Dänemark und der fiktiven Welt des LARP in einer mittelalterlichen Burg in Polen im Stile Harry Potters. Veera und ihr Bruder bewegen sich durch verschiedene LARP-Levels und finden im Spiel neue innere Kraft, die ihnen auch in der "echten" Welt zugutekommt. "The Magic Life of V" lief im Wettbewerb auf der Berlinale 2019 in der Kategorie "Generation".