Früher war Monte Wildhorn ein bekannter Schriftsteller. Seine Romane über einen schießwütigen Westernhelden haben noch immer eine Fangemeinde. Doch seit dem Tod seiner Frau fällt dem Autor, der nach einem Verkehrsunfall an den Rollstuhl gefesselt ist, nichts mehr ein. Während die Schreibmaschine eine dicke Staubschicht ansetzt, ertränkt Monte seinen Schmerz im Alkohol. Dieses Selbstmitleid kann sein Neffe Henry nicht länger ertragen. Kurzerhand bringt er den griesgrämigen Onkel ins idyllische Städtchen Belle Isle, wo er den Sommer über das Haus eines Verwandten hüten soll. Monte ist sich sicher: Dem Zwangsurlaub wird er ebenso wenig abgewinnen können wie dem Dasein überhaupt. Doch dann lernt er seine attraktive Nachbarin Charlotte O' Neil kennen, die nach der Trennung von ihrem Mann aus New York in ihre alte Heimat zurückgekehrt ist. Nach und nach nehmen Charlotte und ihre drei Töchter Willow, Finnegan und Flora denn alten Herrn für sich ein. Und langsam kehrt dabei auch dessen Lebensgeist zurück.