Tiermythen
Natur + Reisen, Tiere • 13.01.2021 • 15:15 - 16:00 Jetzt
Lesermeinung
Amazonasindianer bei einem Ritual, das ihre Kinder vor dem Boto schu¨tzen soll
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Der Tiertrainer bei den Dreharbeiten zu „Tiermythen“
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Seekühe werden von den Amazonasindianern für verzauberte Frauen gehalten.
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Seekühe werden von Jaguaren angegriffen.
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Produktionsland
D
Produktionsdatum
2015
Natur + Reisen, Tiere

Tiermythen

Der Flussdelfin ist für die Amazonasindianerinnen und Amazonasindianer ein heiliges Tier, der Bote der Wasser-Göttin. Die Indigenen glauben fest an diese uralten Mythen und Märchen, die sich um den Boto ranken, den rosa Flussdelfin: Demnach soll ein ertrunkener Mensch zu einem Flussdelfin werden. Der Legende nach erscheint der Amazonasdelfin nachts als gut gekleideter attraktiver junger Mann, der Mädchen verführt und am nächsten Morgen wieder als Delfin im Fluss verschwindet. Doch der Boto in diesen Märchen ist nicht nur Verführer, er ist vor allem der Wächter über das natürliche Gleichgewicht. Wenn er zu nahe an ein Kanu kommt oder es sogar berührt, darf man hier nicht mehr fischen. Fakt ist: Der Boto ist ein geheimnisvolles Tier. Wie viele Flussdelfine es noch gibt, weiß niemand, die meisten leben wohl in unzugänglichen Bereichen des Amazonas. Wo sie sich paaren, wie oft und wann, ist genauso unbekannt. Doch je öfter Francis, der Sohn eines Schamanen, den Delfinen bei seinen Reisen auf dem wasserreichsten Fluss der Erde begegnet, desto mehr interessiert er sich für dieses Tier. Deshalb trifft er Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie andere Menschen, die versuchen, die Geheimnisse des Boto zu ergründen und sein Verhalten zu verstehen. Denn Francis weiß: Der Mensch zerstört den Lebensraum des Botos und damit auch die Lebensgrundlage der Indigenen am Amazonas. Nur wenn die Welt der Sagen, Mythen und Märchen der Indigenen überlebt, hat auch der Bote der Wassergöttin, der Boto, eine Chance zu überleben.
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