Ein mondänes Hotel irgendwo an der französischen Küste: Hier treffen sich Silvia und Gustav, die sich nach 19 Jahren Ehe voneinander getrennt haben. Es beginnt ein Schlagabtausch. Dabei scheint Silvia stets einen Schritt voraus zu sein. So findet schnell heraus, dass Gustavs neue, jüngere Freundin bereits ein Kind von ihm erwartet. Plötzlich aber bekommt das heimliche Treffen zwischen Silvia und Gustav eine unerwartete Wendung. Eigentlich ist Gustav gar nicht in diesem Hotelzimmer. Zumindest hat er seiner neuen Freundin etwas anderes erzählt. Aber dann erfährt Gustav, dass das Konferenzzentrum in Toulouse, in dem er sich angeblich aufhält, bei einem Terroranschlag in die Luft gesprengt wurde. Auch stellt sich heraus, dass Gustav nicht der einzige ist, der Toulouse als Alibi für ein heimliches Date benutzt hat. Während die Opferzahl stündlich steigt, eskaliert auch die Situation zwischen Silvia und Gustav. In David Schalkos aberwitziger Liebesgeschichte steht der blinde Terror von außen dem zwischenmenschlichen Gewaltakt des Scheiterns einer großen Liebe in nichts nach. Mit geschliffenen Dialogen, komisch und tragisch zugleich, entspinnt sich in überraschenden Wendungen Spannung bis zum Schluss.