Traumziel Mongolei

  • Neues Parlamentsgebäude in der Hauptstadt Ulan Bator Vergrößern
    Neues Parlamentsgebäude in der Hauptstadt Ulan Bator
    Fotoquelle: SR/Burkhard Vorländer
  • Nomade beim Pferdetreiben Vergrößern
    Nomade beim Pferdetreiben
    Fotoquelle: SR/Burkhard Vorländer
  • Tiere vor der Singenden Sanddüne in der Wüste Gobi. Vergrößern
    Tiere vor der Singenden Sanddüne in der Wüste Gobi.
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    Nomadenjunge auf Yak
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  • Restaurierte Tempelanlage Erdene Zu Vergrößern
    Restaurierte Tempelanlage Erdene Zu
    Fotoquelle: SR/Burkhard Vorländer
Natur+Reisen, Tourismus
Traumziel Mongolei

SWR
Sa., 14.07.
17:00 - 17:30
Zwischen Jurte und Megacity


Fast jeder, der in die Mongolei reist, kommt in Ulan Bator an. Auch das Filmteam taucht ein in das hektische Leben der Hauptstadt, in der alte mongolische Traditionen auf moderne Großstadtmenschen prallen. Die Zuschauerinnen und Zuscheuer besuchen ein Jurtencamp, das von einer Nomadenkooperative betrieben wird. Auf dem Land leben die Nomaden fast genauso traditionell wie schon seit Jahrhunderten. Zwar müssen sie nicht auf Handy und Satellitenfernsehen verzichten, doch sie ziehen wie eh und je mitsamt ihren Ziegen- und Schafherden im Rhythmus der Jahreszeiten vom Sommer- ins Winterlager und wieder zurück. Die nächste Station ist die alte Königstadt Karakorum. Hier besuchen die Zuschauer Erdene Zu, die bedeutendste Klosteranlage der Mongolei. Die Sowjets haben fast alle buddhistischen Heiligtümer in der Mongolei zerstört, aber Erdene Zu wurde in den 1990er Jahren wieder aufgebaut. Und nun sorgt der Oberlama des Klosters dafür, dass hier wieder nach den alten buddhistischen Regeln gelernt und gelebt wird. In der Wüste Gobi treffen die Zuschauer den Saurierforscher Tumendelger Khumbaa. In Sharu Tsav, einer riesigen, rot leuchtenden Lehmfelsformation, wurden in den 1920er Jahren Saurier-Eier gefunden, damals eine Sensation. Bis heute ist es ein sagenhafter Ort, in dem man in die Welt der Saurier eintaucht. Wenn es in der Gobi regnet, werden oftmals Jahrmillionen alte Knochen frei gespült. Allerdings regnet es dort ziemlich selten ... Galsan Tschinag ist nach Dschingis Khan der wohl bekannteste Mongole in Deutschland. Galsan Tschinag ist das Oberhaupt des Tuva Stammes im Altaigebirge und hat zur Zeit der sowjetischen Unterdrückung in Jena studiert. Dabei hat er so gut Deutsch gelernt, dass er seine poetischen Bücher über das Leben in der Mongolei sogar auf Deutsch verfasst. Neben der Literatur hat Galsan Tschinag eine weitere Leidenschaft: Er hat sich in den Kopf gesetzt, in der Mongolei eine Million Bäume zu pflanzen. Denn in den vergangenen Jahrzehnten haben die Mächtigen die Waldbestände rücksichtslos abgeholzt und gewinnbringend exportiert. Das Publikum besucht den Poeten in seinem Gewächshaus in Ulan Bator.


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