Im Herbst trifft der in Paris lebende Johann Georg Adam Forster (1754-1794) - Naturforscher, Ethnologe, Reiseschriftsteller und Revolutionär in der Zeit der Aufklärung - in einem einsamen Gasthof in der Schweiz mit seiner Frau Therese und den beiden Töchtern zusammen, um die von Therese angestrebte Scheidung zu besprechen. In Thereses Begleitung ist ihr neuer Lebensgefährte Ferdinand Huber, ein Freund Forsters, der sich nach Forsters Weggang sehr um Therese und die Kinder bemühte. Der physisch und psychisch von den Lebenskämpfen geschwächte Forster versucht Therese zu überreden, mit ihm nach Paris zu kommen. Er ist bereit, seinen Freund Hubert als Dritten im Bunde zu akzeptieren. Doch Therese, die wegen der politischen Tätigkeit ihres Mannes im Schweizer Exil lebt, möchte die Scheidung um jeden Preis, um endlich nach Deutschland zurückkehren zu können. Sie versucht, auch Forster zur Rückkehr zu bewegen, damit auch er endlich zur Ruhe kommt. Sie lehnt es ab, mit ihm nach Paris zu gehen, obwohl sie ihn im Grunde ihres Herzens immer noch liebt. Sie erkennt aber auch, wie sehr Hubert sie braucht, und dass Forster sein Privatleben stets der revolutionären Arbeit opfern würde.