Türsteher Europas

  • Die jahrhundertealte Handelsstraße von Agadez in Richtung Libyen ist die wichtigste Route für Händler. In den vergangenen Jahren war diese Strecke die Hauptreiseroute für Migranten aus West- und Zentralafrika in Richtung Europa. Doch seit zwei Jahren setzt die Europäische Union vieles daran, das zu unterbinden. Vergrößern
    Die jahrhundertealte Handelsstraße von Agadez in Richtung Libyen ist die wichtigste Route für Händler. In den vergangenen Jahren war diese Strecke die Hauptreiseroute für Migranten aus West- und Zentralafrika in Richtung Europa. Doch seit zwei Jahren setzt die Europäische Union vieles daran, das zu unterbinden.
    Fotoquelle: phoenix/ZDF/Thomas Schneider
  • Die Gendarmerie im Niger kontrolliert, wer durch die Wüste fahren will. Nur Libyer und Nigrer dürfen passieren. Vergrößern
    Die Gendarmerie im Niger kontrolliert, wer durch die Wüste fahren will. Nur Libyer und Nigrer dürfen passieren.
    Fotoquelle: phoenix/ZDF/Thomas Schneider
  • Die Region Adjumani im Norden Ugandas ist eine der wichtigsten Routen für Flüchtlinge, die vor Hunger und Krieg im Südsudan fliehen. Internationale Hilfsorganisationen betreiben hier Camps für über 100 000 Menschen. Doch es fehlt an Geld, sie zu versorgen. Vergrößern
    Die Region Adjumani im Norden Ugandas ist eine der wichtigsten Routen für Flüchtlinge, die vor Hunger und Krieg im Südsudan fliehen. Internationale Hilfsorganisationen betreiben hier Camps für über 100 000 Menschen. Doch es fehlt an Geld, sie zu versorgen.
    Fotoquelle: phoenix/ZDF/Jan M. Schäfer
Report, Politik
Türsteher Europas

Infos
Produktionsland
Belgien / Deutschland / Polen
Produktionsdatum
2018
Phoenix
Mi., 26.09.
06:40 - 07:30
Wie Afrika Flüchtlinge stoppen soll


Entwicklungshilfe gegen Flüchtlingsstopp - mit Milliardensummen werden afrikanische Staaten als neue Grenzschützer etabliert. Entwicklungshilfe wird an Bedingungen geknüpft: Nur wer Europa bei der Migrationskontrolle beisteht, bekommt Geld. Profiteure dieser Politik sind Rüstungs- und Sicherheitsfirmen. Die Reporter Jan Schäfer und Simone Schlindwein haben unter anderem in Uganda, Niger und dem Sudan untersucht, wie die EU ihre Migrationspolitik in Afrika durchsetzt, wer davon profitiert und welchen Preis die Migranten dafür zahlen.


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