Tulum - Mexikos Partyzone Hipster, Drogen und Erleuchtung
Info, Gesellschaft + Soziales • 20.10.2021 • 13:20 - 14:05
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Originaltitel
Tulum - Mexikos Partyzone Hipster, Drogen und Erleuchtung
Produktionsland
F
Produktionsdatum
2020
Info, Gesellschaft + Soziales

Tulum - Mexikos Partyzone Hipster, Drogen und Erleuchtung

Tulum in Mexiko: Die ehemalige Maya-Stätte ist heute ein Party-Hotspot für feierwütige Touristen. Drogen, Raves und Schamanenrituale locken Abenteuerlustige aus der ganzen Welt an. Der Massentourismus sorgt für tiefgreifende Veränderungen: Urwald-Partys, ein florierender Drogenmarkt und ein Immobilienboom, der den Regenwald bedroht. Drogen im Abwasser und Verschmutzung durch Hotels zerstören inzwischen das zweitgrößte Korallenriff der Welt. In einem Dschungel-Baumhaus, hoch über dem Boden, richtet sich Benjamin in seinem neuen Hotelzimmer ein. Keine Dusche, Klimaanlage oder andere Annehmlichkeiten. Die Rückkehr zum Minimalismus kostet 1000 Dollar pro Nacht, ein Abendessen in den Restaurants bis zu 600 Dollar pro Person. Benjamin ist nur einer von vielen wohlhabenden Touristen, die alljährlich ins mexikanische Tulum zurückkehren. Viele suchen die Verbundenheit zur Natur. Schamanische Heilrituale mit halluzinogenen Krötensekreten sollen dabei helfen. Doch die vielen großen Techno-Raves mitten im Urwald und der Immobilienboom bedrohen den Regenwald. Reiche ausländische Investoren erstehen Instagram-taugliche Luxuswohnungen direkt am Meer. Den Unternehmern und der örtlichen Gemeinde sind die Einnahmen wichtiger als der Schutz ihrer Umwelt. Das prangern auch Umweltaktivisten an. Sie warnen: Das Korallenriff vor Tulum, nach dem Great Barrier Reef das zweitgrößte der Welt, stirbt. Überall wuchert ein Pilz unbekannter Herkunft, der dank des Abwassers gedeiht. Darin vermischen sich die Partydrogen, Sonnenschutzmittel und die Verschmutzung aus den Hotels. Aus der ehemaligen Maya-Stätte am Meer droht eine künstliche Betonwüste zu werden, die Mensch und Tier in Mitleidenschaft zieht. Die Einheimischen profitieren kaum von den Touristen. Für ein paar Pesos posieren sie für Fotos, verkaufen Drogen oder stellen ihre einzige Trinkwasserquelle, die bei den Maya als heilig geltenden Cenotes, als Pool zur Verfügung.
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