Typisch!

Report, Porträt
Typisch!

NDR
Di., 25.09.
11:30 - 12:00
Alfred und sein rollender Wochenmarkt


Auf der Insel Spiekeroog droht in diesem Sommer ein Engpass bei den Restaurantplätzen. Bis zu 8.000 Urlauber sind an den Wochenenden in den Ferien auf der Insel. Das Problem: In den vergangenen Jahren wurden gleich mehrere Restaurants auf Spiekeroog geschlossen. Nun wird sich herausstellen, ob die verbliebenen Lokale den Andrang der Gäste bewältigen können. "Wir gehen hier in diesem Sommer auf einer Rasierklinge spazieren", sagt Bürgermeister Matthias Piszczan. Vor allem Mitte Juli, wenn in Nordrhein-Westfalen die Ferien beginnen, wird es auf der Insel wieder richtig voll sein. Auf allen Ostfriesischen Inseln stoßen die Gastronomen dann an ihre Kapazitätsgrenzen. Christian Kiesow, der Betreiber des Restaurants de Balken, will seinen Gästen eigentlich Zeit beim Essen lassen. In diesem Sommer wird er seine Gäste ab 17.30 Uhr in zwei Schichten bedienen. "Anders geht es nicht, wir kommen nicht nach", sagt der Insulaner. Für Kurdirektor Patrick Kösters sind seiner Meinung nach zwei Dinge für das Dilemma verantwortlich: Erstens finden die Restaurantbetreiber keine Fachkräfte und zweitens gibt es für das Personal keine Unterkünfte auf der Insel. Seit Jahren werden immer mehr Häuser für viel Geld an Privatpersonen vom Festland verkauft. Mietwohnungen gibt es kaum. Wegen des Ansturms auf die Restaurantplätze sind einige Gäste inzwischen dazu übergegangen, sich immer häufiger in ihren Ferienwohnungen selbst zu versorgen. Das merkt auch Kristin Bruns vom Supermarkt auf der Insel. Jeden Donnerstag bekommt sie neue Ware vom Festland, in diesem Sommer sogar erstmals per Kühllaster. Wenn dann die Fähren mit den vielen Menschen ankommen, dauert es nicht lange, bis die Kunden den Laden stürmen und die Regale leer kaufen. "Die Nordreportage" beobachtet an einem Juli-Wochenende die Anstrengungen der Insulaner, das Problem in den Griff zu bekommen.


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