In "Ü 100" erzählen acht über Hundertjährige über ihren Alltag. Drei von ihnen leben noch fast selbständig zu Hause, fünf von ihnen in einem Seniorenheim: zwei Hausfrauen, eine Hausangestellte, eine Lehrerin, eine Klavierspielerin, eine Angestellte, ein Kommissar und ein Malermeister.

Kein depressiver Alters-Blues, sondern ein Einblick in eine immer noch reiche Lebenswelt: Die 102-jährige Ruja setzt sich ans Klavier und spielt Mozart. "Ich spüre nicht, dass ich älter werde", sagt sie. Ernst, ebenfalls 102, hat kürzlich einen Einbrecher in seinem Haus zuerst verarztet und dann rausgeworfen. Erna, 104, liebt Fußball und zittert für ihren Lieblingsverein. Und die 103-jährige Anna sei jetzt "reif für den Untergang" - und lacht dabei!

Im Kino-Dokumentarfilm "Ü 100" von der Bayerischer Filmpreis-Gewinnerin Dagmar Wagner sprechen acht über Hundertjährige über ihre Lebenswelt - auf wohltuend heitere Weise.