Spitzbergen ist die Hauptinsel der Inselgruppe Svalbard, und der letzte Landstrich vor dem Nordpol. Weiter nördlich ist das Land von einer dicken Eisschicht bedeckt und das Meer unter Eisschollen begraben. Aurélien Ducrozs Ziel ist diesmal, auf den nördlichsten Bergen der Welt Ski zu fahren. An seiner Seite der Schweizer Bergführer Éric Gachet. Eric hat Aurélien schon auf zahlreichen Expeditionen begleitet. Ihre erste Station: Longyearbyen, eine ehemalige Bergarbeiterstadt. Nur noch eine Zeche ist in Betrieb, die das Kohlekraftwerk mit Steinkohle versorgt. Die zweite Einkommensquelle ist der Tourismus. Die Norweger erkunden die Arktis per Boot, Schneemobil oder Hundeschlitten. Perfekt ausgerüstet, erklimmen Aurélien und Éric ihren ersten Berg. In den letzten Tagen haben milde Temperaturen für eine instabile Schneedecke gesorgt. Aurélien löst probehalber eine kleine Lawine aus. Bald wollen die Abenteurer die Fähre Richtung Norden nehmen, wo mehr Schnee liegt. Doch bis dahin nutzen die beiden die Zeit für Ausflüge. Die erste Etappe Richtung Norden ist Pyramiden, eine ehemalige Bergarbeitersiedlung im Isfjord. Von dort aus geht es mit einem Segelboot Richtung Ny-Alesund, der nördlichsten durchgehend bewohnten Stadt der Welt.