Unbekanntes Afrika

  • Ein Dschelada (Blutbrustpavian) im Hochland Äthiopiens, dem "Dach von Afrika". Vergrößern
    Ein Dschelada (Blutbrustpavian) im Hochland Äthiopiens, dem "Dach von Afrika".
    Fotoquelle: © Verwendung
  • Ein Spitzmaulnashorn in der Kalahari. Vergrößern
    Ein Spitzmaulnashorn in der Kalahari.
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  • Dünen der Namib-Wüste an der Westküste Afrikas. Vergrößern
    Dünen der Namib-Wüste an der Westküste Afrikas.
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  • Leoparden sind von allen großen Raubkatzen die anpassungsfähigsten. Doch für diesen jungen Leoparden ist das Leben in der trockenen Kalahari alles andere als einfach, denn Beute ist rar. Der Film begleitet ihn auf seinem ersten Beutezug ohne die Unterstützung seiner Mutter. Vergrößern
    Leoparden sind von allen großen Raubkatzen die anpassungsfähigsten. Doch für diesen jungen Leoparden ist das Leben in der trockenen Kalahari alles andere als einfach, denn Beute ist rar. Der Film begleitet ihn auf seinem ersten Beutezug ohne die Unterstützung seiner Mutter.
    Fotoquelle: © BBC/BR/WDR/Hugh Pearson
Natur + Reisen, Natur + Umwelt
Unbekanntes Afrika

Infos
Originaltitel
Africa
Produktionsland
GB
Produktionsdatum
2013
BR
Do., 26.03.
10:25 - 11:10
Folge 1, Kalahari


"Dreht etwas, das noch nie jemand in einem Afrika-Film gesehen hat!" Dieser Herausforderung hatten sich sieben BBC-Regisseure und 36 erfahrene Kameraleute zu stellen, als sie den Auftrag erhielten, eine Naturfilm-Serie über Afrika zu produzieren. So entstand in insgesamt fast vier Jahren diese Serie über ein tatsächlich "Unbekanntes Afrika". Gleich die erste Folge über die Kalahari im Südwesten Afrikas, einer uralten, seit Jahrtausenden unveränderten Region, zeigt ein unbekanntes Afrika. Der Zuschauer erlebt Tiere aus einem völlig anderen Blickwinkel und mit bislang kaum gezeigtem Verhalten. So etwa einen hochdramatischen Kampf zwischen zwei Giraffenbullen, flirtende Spitzmaulnashörner unter Namibias Sternenhimmel oder einen jungen Leoparden auf seinem ersten Beutezug, der in jugendlichem Leichtsinn gleich zweimal vom Baum fällt. Der Zuschauer fiebert mit, ob es den Blutschnabelweber-Eltern gelingt, ihre Jungen vor den riesigen Panzer-Bodenschrecken zu retten. Die bis zu fünf Zentimeter langen Rieseninsekten sind wild auf Fleisch und wissen sich mit ihrem ätzenden Körpersaft zu wehren, den sie direkt in die Augen ihrer Angreifer spritzen. Eher zum Schmunzeln lädt der Wettstreit zwischen einem Drongo und einem Erdmännchen-Clan ein. Der etwa amselgroße Vogel versteht es geschickt, die pfiffigen Mangusten durch falschen Alarm von ihrer Beute wegzulocken. Weit perfider ist die Absicht einer Wegwespe, ihre Eier in den Körper einer Spinne zu legen. Die Brut braucht zu ihrer Entwicklung Feuchtigkeit, aber die gibt es in der Namib westlich der Kalahari so gut wie nie. Doch die Spinne heißt nicht zu Unrecht Goldene Radspinne - und entkommt ihrem grausamen Schicksal mit einem erstaunlichen Trick. Eingebettet sind all diese Geschichten in großartige Landschaftsaufnahmen, deren oft unvorstellbare Dimensionen sich erst durch zahlreiche Luftaufnahmen erahnen lassen. So erstreckt sich die Kalahari über eine Fläche, in die Deutschland dreimal hineinpassen würde, und die an sie angrenzende Namib zieht sich über 2.000 Kilometer entlang Afrikas Südwestküste. So gut wie nirgendwo gibt es Wasser - so erscheint es zumindest auf den ersten Blick. Es gehört schon viel Ausdauer und Einfallsreichtum dazu, die verborgenen Wasserschätze - unterirdische Seen, versteckte Wasserlöcher, Seenebel oder Trockenflüsse, die ganz gelegentlich mal fließen - aufzuspüren. Wie die Tiere diese Herausforderung meistern, zieht sich als Thema durch den gesamten Film. 5 Teile, wöchentlich


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