Eine neue Designerdroge, die in französischen Großstädten die Runde macht, verwandelt friedliche Menschen in Gewalttäter. Unter dem Einfluss der Droge wird ein Polizist getötet. Die beiden Polizisten Julie und Simon begeben sich undercover in die Welt der Pariser Drogendealer. Hier sollen sie dem Drogenboss gegenüber ihre Loyalität beweisen, was sie in große Konflikte und gefährliche Situationen bringt und sie mit eigenen Abgründen konfrontiert. Als die Streifenpolizistin Julie (Cécile de France) und ihr neuer Partner Simon einem vermeintlich ungefährlichen Fall von Ruhestörung nachgehen, eröffnet ein verwirrter junger Mann das Feuer auf die Ordnungshüter. Während der Schießerei wird ein Kollege der beiden tödlich verletzt, der Angreifer kommt mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. Wie sich herausstellt, stand der Täter unter dem Einfluss der Designerdroge "Sphinx", welche die Konsumenten in einen Zustand delirierender Raserei versetzt. Dass dieser Vorfall ein Nachspiel haben wird, ahnen die zwei Polizisten noch nicht. Bei dem Täter handelt es sich um den Sohn eines Abgeordneten, der zusammen mit seinen Anwälten jetzt alle Hebel in Bewegung setzt, um die Wahrheit zu verschleiern: Aus Notwehr wird Erstschlag, und Julie und Simon werden auf Druck von oben zunächst kaltgestellt. Dennoch lassen sich die beiden nicht davon abbringen, eigene Recherchen anzustellen, um ausfindig zu machen, woher die neue Droge stammt, vor allem aber auch, um sich als Polizisten zu rehabilitieren. Ihre Untersuchungen führen sie ins Pariser Nachtleben, wo sie sich als Drogendealer ausgeben. Zwar birgt das Leben als Undercover-Cop einige Gefahren - Simon erschießt in einem prekären Moment einen Verdächtigen - doch der Tanz auf dem Vulkan führt zu unmittelbaren Ergebnissen: Clubbesitzer Marc ist in das schmutzige Geschäft verwickelt und sucht dringend nach neuen Vertriebskanälen für seine giftige Ware. Julie und Simon steigen in das Geschäft ein, müssen aber zuvor noch ihre Loyalität zu dem halbseidenen Drogenboss unter Beweis stellen. Wie weit wollen sie tatsächlich gehen? Die belgische Schauspielerin Cécile de France, die sich nach ihren Lehrjahren auf der Theaterbühne im neuen Jahrtausend aufmachte, die Welt des Films zu erobern, ist mittlerweile auch international bekannt. Neben Ausstrahlung, großer Professionalität und einer guten Portion Glamour verfügt sie über ein breites Rollen-Repertoire: So spielt sie nicht nur in Erfolgskomödien wie "L' Auberge Espagnole" (2002) oder auch in harten Horrorschockern wie "High Tension" (2003) mit, sondern auch in der lesbischen Liebesgeschichte "La Belle Saison - Eine Sommerliebe" (2015). Regisseur Nicolas Boukhrief steht seit einigen Jahren für spannende Thriller aus Frankreich. "Undercover in Paris" ist sein fünfter Spielfilm. 2015 wagte er sich mit seinem Film "Made in France - Im Namen des Terrors" an ein brisantes aktuelles Thema: die Auseinandersetzung mit islamistischen Gruppierungen in Frankreich, verpackt als Thriller.