Unser Aeschbi

  • Moderiert an seinem 70. Geburtstag - Kurt Aeschbacher an der Modeschau von «LU Couture». Vergrößern
    Moderiert an seinem 70. Geburtstag - Kurt Aeschbacher an der Modeschau von «LU Couture».
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    Sendeschluss: Am Ende Jahr geht die letzte Ausgabe von «Aeschbacher» über den Sender
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    Kunstsammler: Zu seinem 70. Geburtstag hat Kurt Aeschbacher sich eine Ausstellung mit seinen zeitgenössischen Werken geschenkt.
    Fotoquelle: ZDF/SRF
Report, Menschen
Unser Aeschbi

Infos
Produktionsland
CH
Produktionsdatum
2018
3sat
Mi., 27.02.
12:25 - 13:00


Am 30. Dezember 2018 präsentierte Kurt Aeschbacher seine letzte "Aeschbacher"-Sendung im Schweizer Fernsehen. "Reporter" begleitet die Fernsehlegende zu seinen letzten Moderations-Auftritten. Fast 40 Jahre stand Aeschbacher vor der Kamera und schrieb mit seinen Sendungen "grell-pastell", "Casa Nostra" und "Aeschbacher" Fernsehgeschichte. Man könnte denken, seine große Routine hätte ihm mehr Gelassenheit gebracht. Doch das Gegenteil ist der Fall. Nach fast 40 Jahren vor der Kamera wird Kurt Aeschbachers Lampenfieber mit jedem Auftritt nur noch schlimmer. Denn "Aeschbi" ist Perfektionist. Er hasst es, Leute zu enttäuschen: "Die Studiocrew, mein Team, meine Gäste - alle geben ihr Bestes, da will ich nicht 'lauern'." Aeschbacher ist es gewohnt, dass man ihm Eitelkeit und "Rotlichtgeilheit" vorwirft. Dabei sei die Kamera nur Mittel zum Zweck, um die Informationen, die er seinen Gästen entlocke, in die Wohnzimmer der Zuschauerinnen und Zuschauer zu transportieren: "Ich liebe es, in die Seelen anderer Menschen zu blicken. Weil ich nun mal kein Psychiater bin, ist eine Fernsehsendung das ideale Mittel dazu." Kurt Aeschbacher war neben seiner Moderatoren-Tätigkeit bei Schweizer Radio und Fernsehen auch immer Unternehmer. Voll auf die Karte Fernsehen zu setzen, war nicht Sache des Betriebswirtschaftlers. Er liebe das Risiko des Unternehmertums. Heute ist Aeschbacher Herausgeber einer Zeitschrift und Inhaber eines Fitnessstudios. Seine Sendungen moderiert er ohne Netz und doppelten Boden. Ein direkter Draht in die Regie, Karteikarten oder Teleprompter würden ihn ablenken und verhindern, sich voll und ganz auf seine Gäste einzulassen. So hält er es auch bei seinen Moderationen außerhalb der Fernsehstudios. Reporterin Helen Arnet begleitet Kurt Aeschbacher mit der Kamera zur jährlichen Modeschau des Luzerner Modelabels LU Couture, die "Aeschbi" just an seinem 70. Geburtstag am 24. Oktober 2018 moderierte, weil sich in seiner Agenda sonst kein freier Abend mehr finden ließ. Seine Karriere startete er 1981 als Redaktor und späterer Moderator der Sendung "Karussell": "Ich durfte Fehler machen, diese über Nacht vergessen und am nächsten Tag wieder neu beginnen, ohne mir je Vorwürfe anhören zu müssen", sagt Kurt Aeschbacher, der gern an seine ersten Schritte vor der Kamera zurückdenkt. Nur wenige Jahre später erhielt Aeschbacher mit "grell-pastell" seine erste eigene Sendung, mit der er regelmäßig für Gesprächsstoff und Beschwerden sorgte: "Es war immer meine Überzeugung, dass Unterhaltung mehr sein soll als oberflächliches Amüsement." So bezeichnete 1988 die Theologin Uta Ranke-Heinemann den Papst wegen seines Kondomverbots als "Mörder". Das Bundesgericht beurteilte diese Aussage als Konzessionsverletzung.


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