Unser blauer Planet - Die grünen Meere (5/7)

  • Dichte Seegrasfelder mit Garibaldifisch Vergrößern
    Dichte Seegrasfelder mit Garibaldifisch
    Fotoquelle: SRF/BBC
  • Nahaufnahme eines Kelpwald-Blattes Vergrößern
    Nahaufnahme eines Kelpwald-Blattes
    Fotoquelle: SRF/BBC
Natur+Reisen, Natur und Umwelt
Unser blauer Planet - Die grünen Meere (5/7)

Infos
Originaltitel
Blue Planet II - Undersea Garden
Produktionsland
Großbritannien
Produktionsdatum
2017
SF1
Fr., 10.08.
11:30 - 12:15


Sobald die Sonne im Frühjahr das Meer erwärmt, setzt sie eine gewaltige Verwandlung in Gang: Riesige Tangwälder streben dem Licht entgegen, Seegraswiesen dehnen sich auf Flächen von über 5000 Quadratkilometern aus, Algenblüten färben ganze Meeresregionen grün. Zählt man noch die Mangroven der Tropen dazu, so bilden diese von Pflanzen dominierten Meeresregionen die reichhaltigsten aller Lebensräume. Sie sind deshalb dicht besiedelt und jeder muss um seinen Anteil an Raum und Nahrung kämpfen. In Tangwäldern ist der Oktopus dazu gezwungen, zum ultimativen Fluchtkünstler zu werden, um seinem Erzfeind, dem Pyjamahai, zu entgehen. Ein Garibaldi-Fisch verteidigt seinen Algengarten vor plündernden Seeigeln - wobei sich Seeotter als ungewöhnliche Verbündete herausstellen. Auf den Seegrasprärien spielen Tigerhaie ein Katz-und-Maus-Spiel mit Grünen Meeresschildkröten. Positiver Effekt: Da die Reptilien nie an einem Ort bleiben können, fressen sie nirgendwo die Wiesen völlig kahl. Auf einer strauchigen Algenwiese taucht eine gewaltige Armee aus Grossen Seespinnen aus der Tiefe auf, um sich einmal im Jahr in Massen zu häuten. Dabei müssen die Krebse versuchen, nicht im Maul eines Monsters zu landen. Der bis zu vier Meter lange Stachelrochen ist besonders auf die weichen, frisch gehäuteten Seespinnen aus. Riesensepien kommen in Massen zusammen, um sich zu paaren. Kleine Männchen haben keine Chance, es sei denn, sie wenden einen Trick an. Sie geben vor, selbst ein Weibchen zu sein. In den Mangroven verlässt ein Fangschreckenkrebs seine langjährige Partnerin für ein grösseres Weibchen. Anderswo liefern sich Delfine, Wale, Seelöwen und Vögel ein Wettrennen zu einem Festmahl: riesige, planktonfressende Fischschwärme, angelockt von einer Algenblüte.


Werbepause? Zeit für Spielchen!

Das könnte Sie auch interessieren

arte Polarlichter über der nördlichen Ostsee

Wilde Ostsee - Von Finnland bis Schweden

Natur+Reisen | 08.08.2018 | 15:50 - 16:45 Uhr
/500
Lesermeinung
arte Skandinavien: Der Ruf der Natur

Skandinavien: Der Ruf der Natur - Der Vielfraß

Natur+Reisen | 08.08.2018 | 18:35 - 19:20 Uhr
/500
Lesermeinung
3sat Die Magie und Vitalität des Lorbeerwalds von La Gomera speist sich aus dem Dunst und Nebel, der ihn häufig umhüllt. Nur der feuchte Passatwind sichert eine permanente Versorgung und damit das Überleben dieses grünen Paradieses.

Europas Urwälder - La Gomeras Nebelwald

Natur+Reisen | 10.08.2018 | 13:55 - 14:35 Uhr
4.33/503
Lesermeinung
News
Ein Auftrag des schwedischen Geheimdienstes führt Carl Hamilton (Mikael Persbrandt) auf die Spur einer amerikanischen Privatarmee.

Das ZDF zeigt den durchaus überzeugenden Actionthriller "Agent Hamilton – Im Interesse der Nation" e…  Mehr

Im Kampf gegen die Zeit: Zurück aus seinem Kriegseinsatz muss Army Ranger Eric Carter (Corey Hawkins) erst recht um sein Leben bangen.

Die US-Serie "24: Legacy" stellt nach dem Erfolg des Serien-Klassikers "24" mit Kiefer Sutherland ei…  Mehr

Kai Pflaume hat wieder beliebte Promi-Gäste für seine originelle Rateshow eingeladen.

Moderator Kai Pflaume stellt seinen prominenten Gästen in einer neuen Ausgabe von "Wer weiß denn sow…  Mehr

Moderator Max Giermann (Mitte) hat starke junge Talente für seine Show eingeladen (von links): Niklas, Celine Marie, Tom, Adrian, Armin, Ali, Allegra, Fenja und Navid.

Komiker Max Giermann präsentiert bei RTL vier Folgen der neuen "Einstein Junior"-Reihe und bietet cl…  Mehr

Georg Wilsberg (Leonard Lansink) begibt sich wieder einmal in große Gefahr.

Der Fall des Münsteraner Ermittlers bedient leider ein ziemlich verbrauchtes und dazu noch staubtroc…  Mehr