Unsere Geschichte

  • Nach 30 Jahren übergibt die ehemalige Musiklehrerin eine Klassenarbeit an die Eltern eines verunglückten Schülers. Vergrößern
    Nach 30 Jahren übergibt die ehemalige Musiklehrerin eine Klassenarbeit an die Eltern eines verunglückten Schülers.
    Fotoquelle: NDR/Mehltretter Media
  • Gerald Braunschweig hat den Absturz überlebt, ist aber schwer traumatisiert und nicht mehr arbeitsfähig. Seine Frau und die gemeinsamen Kinder geben ihm Halt. Vergrößern
    Gerald Braunschweig hat den Absturz überlebt, ist aber schwer traumatisiert und nicht mehr arbeitsfähig. Seine Frau und die gemeinsamen Kinder geben ihm Halt.
    Fotoquelle: NDR/Mehltretter Media
  • Auf dem Schweriner Waldfriedhof erinnert ein Gedenkstein an das Unglück, das Schwerin erschütterte. Geplant bis ins letzte Detail. Die SED wollte an der Gedenkfeier nichts dem Zufall überlassen. Vergrößern
    Auf dem Schweriner Waldfriedhof erinnert ein Gedenkstein an das Unglück, das Schwerin erschütterte. Geplant bis ins letzte Detail. Die SED wollte an der Gedenkfeier nichts dem Zufall überlassen.
    Fotoquelle: NDR/Mehltretter Media
Report, Dokumentation
Unsere Geschichte

Infos
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2017
NDR
Mo., 17.12.
22:00 - 22:45


Die Dokumentationsreihe berichtet über Ereignisse und Menschen, die den Norden Deutschlands bewegten. Dabei taucht sie in die vergangenen Jahrzehnte ein.
Der Absturz der Tupolew 134 A im Landeanflug auf Berlin-Schönefeld am 12. Dezember 1986 ist eine der größten Flugzeugkatastrophen in der deutschen Geschichte. 72 Menschen starben, darunter Schüler einer 10. Klasse, die von heute auf morgen annähernd ausgelöscht wurde.
Trotzdem ist über den Hergang und die Folgen des Unglücks in Ost und West nur wenig bekannt. Der Grund: die Katastrophe passte nicht in das Selbstverständnis der DDR. Schon mit der ersten Meldung fuhr die Stasi-Maschinerie hoch. Noch in der Unglücksnacht begannen offizielle- und inoffizielle Mitarbeiter der Behörde mit der "Betreuung" der Hinterbliebenen. Die menschlichen Tragödien nach der Katastrophe sollten sich hinter verschlossenen Türen abspielen. Mit den perfiden Mitteln des Überwachungsstaates brachte das Ministerium für Staatssicherheit Angehörige von Verstorbenen, Überlebende und Journalisten auf Kurs.
Bis heute leiden viele an den Folgen des Unglücks. Der fehlende Abschied von den Todesopfern lässt die Menschen auch 30 Jahre nach dem Unglück nicht zur Ruhe kommen.
In der Dokumentation sprechen viele Zeitzeugen in bewegenden Interviews zum ersten Mal vor der Kamera. Durch Schilderungen und Akten rekonstruiert der Film nicht nur den Hergang des Unglücks, er zeigt erstmalig detailliert die Abwicklung des Unglücks durch die Stasi auf und gibt bisher unbekannte Einblicke in die menschenverachtende Katastrophenbewältigung der DDR, in der es nur Verlierer gab.

Thema:

Systemversagen - Der Flugzeugabsturz von 1986 und die Stasi

Der Absturz der Tupolew 134 A im Landeanflug auf Berlin-Schönefeld am 12. Dezember 1986 ist eine der größten Flugzeugkatastrophen in der deutschen Geschichte. 72 Menschen starben, darunter Schüler einer 10. Klasse, die von heute auf morgen annähernd ausgelöscht wurde. Trotzdem ist über den Hergang und die Folgen des Unglücks in Ost und West nur wenig bekannt. Der Grund: die Katastrophe passte nicht in das Selbstverständnis der DDR. Schon mit der ersten Meldung fuhr die Stasi-Maschinerie hoch. Noch in der Unglücksnacht begannen offizielle- und inoffizielle Mitarbeiter der Behörde mit der "Betreuung" der Hinterbliebenen. Die menschlichen Tragödien nach der Katastrophe sollten sich hinter verschlossenen Türen abspielen. Mit den perfiden Mitteln des Überwachungsstaates brachte das Ministerium für Staatssicherheit Angehörige von Verstorbenen, Überlebende und Journalisten auf Kurs. Bis heute leiden viele an den Folgen des Unglücks. Der fehlende Abschied von den Todesopfern lässt die Menschen auch 30 Jahre nach dem Unglück nicht zur Ruhe kommen. In der Dokumentation sprechen viele Zeitzeugen in bewegenden Interviews zum ersten Mal vor der Kamera. Durch Schilderungen und Akten rekonstruiert der Film nicht nur den Hergang des Unglücks, er zeigt erstmalig detailliert die Abwicklung des Unglücks durch die Stasi auf und gibt bisher unbekannte Einblicke in die menschenverachtende Katastrophenbewältigung der DDR, in der es nur Verlierer gab.



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