Die islamische Republik Frankreich im Jahr 2022. Seit ein Bündnis von Sozialisten und bürgerlichen Parteien die Präsidentschaft der rechtsgerichteten Marine Le Pen und den Front National verhindern wollte, regiert der moderate Muslim Mohamed Ben Abbes das Land. Frauen tragen nun Kopftuch und verschwinden mehr und mehr aus dem öffentlichen Leben. Männern hingegen winken goldene Zeiten. Frankreich hat sich der Scharia unterworfen, Polygamie ist nun erlaubt. Um in den vollen Genuss jener Vorteile zu kommen, müssen die Herren lediglich zum Islam konvertieren. "Unterwerfung" stellt den Protagonisten der Geschichte vor genau diese Entscheidung: François - beziehungsunfähig, Alkoholiker und ziemlich allein - hatte bislang mit Religion wenig im Sinn. Jahrelang nutzte er seine Position als Literaturwissenschaftler an der Uni, um seine Studentinnen ins Bett zu bekommen. Doch das findet mit der Wandlung Frankreichs in eine islamische Republik ein jähes Ende. François verliert seine Anstellung und vereinsamt noch stärker. Seine ehemaligen Kollegen konvertieren scharenweise und lassen sich dafür von der Universität Sorbonne - inzwischen luxuriös finanziert von den Saudis - fürstlich entlohnen. Schließlich konfrontiert der charismatische Uni-Präsident Rediger den zusehends verlotternden François mit dem verlockenden Angebot: Er bekommt seine Lehrtätigkeit zurück - unter der Bedingung, dass auch er sich dem Islam zuwendet.