Väter und andere Katastrophen
Spielfilm, Komödie • 23.02.2021 • 12:25 - 13:58 Jetzt
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prisma-Redaktion
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Originaltitel
Un jour mon père viendra
Produktionsland
F
Produktionsdatum
2012
Kinostart
Do., 03. Mai 2012
DVD-Start
Do., 06. Dezember 2012
Spielfilm, Komödie

Väter und andere Katastrophen

Chloé will in wenigen Tagen ihren Stephen, einen wohlhabenden Ex-Tennis-Profi, heiraten. Doch sie hat ein Problem: Der Traumvater, von dem sie Stephen vorgeschwärmt hat, existiert gar nicht. Dabei würden zwei Männer nur allzu gern ihr Brautvater sein wollen - der neurotische Unternehmer Bernard und der trinkfreudige Koch Gustave. Der reiche, kinderlose Geschäftsmann Bernard (François Berléand) entdeckt im Nachlass seiner gerade verstorbenen Ehefrau Briefe, die das kleine Mädchen Chloé (Olivia Ruiz) vor 20 Jahren sehnsuchtsvoll an ihn, ihren Vater, geschrieben hat. Bernard, der nichts von dieser Frucht einer Sommerliebe ahnte, hat es nun sehr eilig, Chloé zu finden. Doch dort, wo sie mit ihrer Mutter einst wohnte, trifft er nur auf den Ziehvater des Mädchens, Gustave (Gérard Jugnot), einen arbeitslosen Koch und Lebenskünstler. Seit dem Tod ihrer Mutter vor zwei Jahren will Chloé den Trunkenbold nicht mehr sehen. Natürlich verheimlicht Bernard Gustave den Grund seines Erscheinens. Doch Gustave weiß, wo Chloé lebt. Durch ein Missverständnis verbunden, reisen die beiden Männer in Gustaves altem Citroen gemeinsam nach Bordeaux. Dort erfahren sie, dass Chloé in einem eleganten Chateau ihre Traumhochzeit mit dem smarten, liebenswerten Stephen (Jamie Bamber), einem Ex-Tennis-Profi und erfolgreichem Geschäftsmann, vorbereitet. Dabei hat sie ein Riesenproblem: Sie hat Stephen immer vorgegaukelt, einen charmanten, klugen Papa zu haben, der sie innig liebe und Konsul in der Mongolei sei. Um wegen dieser Flunkerei nicht womöglich die Hochzeit platzen zu lassen, soll in die Rolle des Traumvaters nun ein Schauspieler schlüpfen. Bernard gerät ungewollt in das von Chloé arrangierte Casting und landet schließlich auf Gustaves Drängen als schauspielernder Brautvater an die Seite seiner Tochter, die natürlich weder etwas ahnt noch wirklich begeistert ist. Denn Bernard ist alles andere als charmant und liebenswert, sondern steif, neurotisch und voller Marotten. Auch Ziehvater Gustave versucht, die Aufmerksamkeit Chloés wieder zu erringen: Er schleicht sich in die Küchencrew ein und stellt den ganzen Speiseplan auf die Lieblingsgerichte von Chloés Mutter um. Und so nimmt das Unheil auf den verschiedensten Ebenen seinen turbulenten Lauf, eine verzwickte Situation jagt die nächste Enthüllung. Regisseur Martin Valente ist ein leichtfüßiges Feel-Good-Movie gelungen, in dem zwei Lebenskonzepte aufeinanderprallen. Die temporeiche Handlung lebt durch ihre Hauptdarsteller Gérard Jugnot und François Berléand, Stars des französischen Kinos, die sich als grandioses Väter-Duo mit großer Spielfreude spritzige Wortgefechte liefern und mit Slapstick-Einlagen glänzen. Die französische Sängerin Olivia Ruiz gibt als charmante und quirlige Chloé ihr Leinwanddebüt, die meisten Filmsongs steuerte die belgische Band "Puggy" bei. Der "Filmdienst" urteilt: "Die elegant inszenierte … Boulevardkomödie hält geschickt die Balance zwischen Humor und Gefühl, wobei sie unaufdringlich ernste Töne ins temporeiche Spiel streut." Gustave Laurencien: Gérard Jugnot Bernard Beu: François Berléand Chloé Laurencien: Olivia Ruiz Stephen Astarti: Jamie Bamber Suzanne: Laurence Arné Jean-Félix Bollaert: Laurent Mouton Der Schauspieler: Nicolas Marié Bénédicte, Verlegerin: Anne-Cécile Crapie Der Chefkoch: Hubert Saint-Macary Der Dolmetscher: Sébastien Cotterot Der Priester: Joël Demarty Richard, Koch: Xavier Laurent Der Taxifahrer: Boris Rehlinger Wirt vom Café Garibaldi: Marc Bertolini und andere

Der Trailer zu "Väter und andere Katastrophen"

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