Ende der 1990er-Jahre. Die letzten drei Mönche Benno , Tassilo und Arbo verlassen ihr verfallenes Cantorianer-Kloster im Brandenburgischen. Der alte Abt Stephan hatte ihnen vor seinem Tod das Versprechen abgenommen, die "Regula Cantorum", ein dickes altes Buch mit sämtlichen Ordensregeln, zu ihren Brüdern nach Italien zu bringen. Zu Fuß brechen sie auf, nutzen zunächst weder Radio noch Fernsehen, weder Autos noch moderne Landkarten. Sie vertrauen auf Gott und ihren Glauben, dass der Heilige Geist im Gesang zu finden ist. Doch ihr weiter Weg ist mit zahlreichen Versuchungen gepflastert. In der Sächsischen Schweiz begegnen sie der hübschen Fotografin Chiara , die in Arbo Frühlingsgefühle weckt - eine Frau hatte der im Kloster aufgewachsene junge Mann noch nie kennengelernt. Der stets hungrige Tassilo zieht vorübergehend bei seiner Mutter in Thüringen ein und lässt sich auf dem Bauernhof, den sie inzwischen allein bewirtschaftet, einspannen. Der kluge Benno wird im Jesuiten-Konvent in Karlsruhe schwach; er kann einem Angebot seines ehemaligen Kommilitonen, Pater Claudius , nicht widerstehen: mit Begeisterung studiert er kostbare alte Handschriften in der Musikbibliothek und gibt dafür beinahe die "Regula" preis. Um ihn dort loszueisen, müssen sich Arbo und Tassilo etwas einfallen lassen.