Verräterische Spuren - Die Geschichte der Forensik

  • Ambroise Paré (Philip Dobraß) ist eigentlich Barbier. Und doch wird er zu einem der Väter der Gerichtsmedizin. Vergrößern
    Ambroise Paré (Philip Dobraß) ist eigentlich Barbier. Und doch wird er zu einem der Väter der Gerichtsmedizin.
    Fotoquelle: ZDF/Simone Hartmann
  • Die Rechtsmedizin spricht die Sprache der Toten. Vergrößern
    Die Rechtsmedizin spricht die Sprache der Toten.
    Fotoquelle: ZDF/Simone Hartmann
  • Die Spurensuchsicherung gehört zum Alltag von Kriminalisten. Doch seit wann? Vergrößern
    Die Spurensuchsicherung gehört zum Alltag von Kriminalisten. Doch seit wann?
    Fotoquelle: ZDF/Simone Hartmann
  • Die Spurensuchsicherung gehört zum Alltag von Kriminalisten. Doch seit wann? Vergrößern
    Die Spurensuchsicherung gehört zum Alltag von Kriminalisten. Doch seit wann?
    Fotoquelle: ZDF/Simone Hartmann
  • Der Mediziner und Chemiker Mathieu Orfila (Simon Werner) ist im frühen besessen davon, Giftmorde nachweisbar zu machen - hier assistiert von ChrisTine Urspruch. Vergrößern
    Der Mediziner und Chemiker Mathieu Orfila (Simon Werner) ist im frühen besessen davon, Giftmorde nachweisbar zu machen - hier assistiert von ChrisTine Urspruch.
    Fotoquelle: ZDF/Simone Hartmann
  • Wilhelm His (Dieter Richter) ist im 19. Jahrhundert ein Pionier der Gesichtsrekonstruktion. ChrisTine Urspruch stellt ihn in der Szene vor. Vergrößern
    Wilhelm His (Dieter Richter) ist im 19. Jahrhundert ein Pionier der Gesichtsrekonstruktion. ChrisTine Urspruch stellt ihn in der Szene vor.
    Fotoquelle: ZDF/Simone Hartmann
  • ChrisTine Urspruch als Assistentin von Bartolomeao da Varignana, des Stadtarztes von Bologna. Vergrößern
    ChrisTine Urspruch als Assistentin von Bartolomeao da Varignana, des Stadtarztes von Bologna.
    Fotoquelle: ZDF/Simone Hartmann
Report, Recht und Kriminalität
Verräterische Spuren - Die Geschichte der Forensik

Infos
Die Dokumentationsreihe "Terra X: Verräterische Spuren" ist ab Sonntag, 14. Oktober 2018, in der ZDFmediathek unter terra-X.zdf.de abrufbar. Zum Film gibt es auch ein Webvideo, das am Samstag, 20. Oktober, um 10:00 Uhr in der ZDFmediathek und am Sonntag,
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2018
ZDF
So., 21.10.
19:30 - 20:15
Folge 2, Was Opfer preisgeben


Jeder Mord hat eine Geschichte. Der Täter erzählt sie meist nicht freiwillig. Das Opfer jedoch spricht Bände. Es verrät stumm, was ihm widerfahren ist. Diese Zeichen können Forensiker lesen. Sie fügen die einzelnen Bausteine wie ein Puzzle zusammen und rekonstruieren die Geschichte eines Verbrechens. Die Sprache der Toten ist jedoch keine moderne Sprache. Seit Jahrhunderten bemühen sich Wissenschaftler, die stummen Zeichen zu entschlüsseln. Lange Zeit ist es undenkbar, Menschen nach ihrem Tod zu öffnen und zu untersuchen. Lange stützen sich Ärzte auf das Werk des Galenos von Pergamon, der im Rom des 2. Jahrhundert eines der ersten Medizinbücher erstellt. Galenos behandelt Gladiatoren und ist der bekannteste Sportarzt der römischen Antike. Sein Werk gilt über 1000 Jahre als medizinisches Standardwerk. In der Nachbetrachtung erstaunlich, denn seine Erkenntnisse über die menschliche Anatomie fußen in der Sektion von Schweinen und Affen. Bis zur heutigen Gerichtsmedizin war es ein weiter Weg. Ist ein Mensch eines natürlichen Todes gestorben? Wurde er vergiftet? Hat ein Neugeborenes nach der Geburt gelebt, oder wurde es tot geboren? Ist die Mutter also ein bemitleidenswertes Geschöpf oder eine Kindsmörderin? Wie lange ist ein Mensch bereits tot? Wie können Fliegen nicht nur den Todeszeitpunkt eingrenzen, sondern auch bei der Suche nach einer vermissten Person helfen? Wie können Vermisstenspürhunde auch dann noch eine Fährte aufnehmen, wenn alle Spuren verbrannt scheinen? Es dauerte Jahrhunderte, bis sich Forensiker diese Fragen beantworten konnten. In Dokumentation und Spielszene führt "Terra X"-Moderatorin ChrisTine Urspruch durch die Jahrhunderte.
Sie überführt Mörder, identifiziert Opfer, entlastet Unschuldige. Aus den Gerichtssälen sind ihre Beweise nicht wegzudenken: die Forensik. Sie ist die moderne Waffe der Kriminalisten. Bereits in Antike und Mittelalter begeben sich kluge Köpfe auf die Suche nach Beweisen. Doch zur damaligen Zeit sind es nur wenige, die sich diese Mühe machen. Denn über Jahrhunderte werden Geständnisse erzwungen. Die Folter ist allzu oft das Mittel der Wahl. Jeder Mord hat eine Geschichte. Der Täter erzählt sie meist nicht freiwillig. Das Opfer jedoch spricht Bände. Es verrät stumm, was ihm widerfahren ist. Diese Zeichen können Forensiker lesen. Sie fügen die einzelnen Bausteine wie ein Puzzle zusammen und rekonstruieren die Geschichte eines Verbrechens. Die Sprache der Toten ist jedoch keine moderne Sprache. Seit Jahrhunderten bemühen sich Wissenschaftler, die stummen Zeichen zu entschlüsseln. Lange Zeit ist es undenkbar, Menschen nach ihrem Tod zu öffnen und zu untersuchen. Lange stützen sich Ärzte auf das Werk des Galenos von Pergamon, der im Rom des 2. Jahrhundert eines der ersten Medizinbücher erstellt. Galenos behandelt Gladiatoren und ist der bekannteste Sportarzt der römischen Antike. Sein Werk gilt über 1000 Jahre als medizinisches Standardwerk. In der Nachbetrachtung erstaunlich, denn seine Erkenntnisse über die menschliche Anatomie fußen in der Sektion von Schweinen und Affen. Bis zur heutigen Gerichtsmedizin war es ein weiter Weg. Ist ein Mensch eines natürlichen Todes gestorben? Wurde er vergiftet? Hat ein Neugeborenes nach der Geburt gelebt, oder wurde es tot geboren? Ist die Mutter also ein bemitleidenswertes Geschöpf oder eine Kindsmörderin? Wie lange ist ein Mensch bereits tot? Wie können Fliegen nicht nur den Todeszeitpunkt eingrenzen, sondern auch bei der Suche nach einer vermissten Person helfen? Wie können Vermisstenspürhunde auch dann noch eine Fährte aufnehmen, wenn alle Spuren verbrannt scheinen? Es dauerte Jahrhunderte, bis sich Forensiker diese Fragen beantworten konnten. In der Dokumentation und den Spielszenen führt "Terra X"-Moderatorin ChrisTine Urspruch durch die Jahrhunderte.


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