Verraten und verloren

  • Die Bevšlkerung von Warschau hat sich selbst von den AnfŠngen der Widerstandsbewegung bis zum Ende ihres Kampfes gefilmt. Vergrößern
    Die Bevšlkerung von Warschau hat sich selbst von den AnfŠngen der Widerstandsbewegung bis zum Ende ihres Kampfes gefilmt.
    Fotoquelle: ARTE/TVP
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    Prof. Alexandra Viatteau
    Fotoquelle: ARTE/TVP
  • Dr. Dariusz Gawin Vergrößern
    Dr. Dariusz Gawin
    Fotoquelle: ARTE/TVP
Report, Geschichte
Verraten und verloren

Infos
Synchronfassung, Online verfügbar von 15/01 bis 22/01
Produktionsland
Frankreich / Polen
Produktionsdatum
2013
arte
Mi., 16.01.
00:25 - 01:20
Die Helden des Aufstands von Warschau


Es ist der Sommer 1944. Die Stunde des Aufstands hat im von den Deutschen besetzten Warschau geschlagen. Die Bewohner der Stadt erheben sich im bewaffneten Widerstand gegen die Nazis und hoffen auf baldige Unterstützung durch die Alliierten. Aber Polen bleibt auf sich allein gestellt und der Aufstand endet in einer Katastrophe, die 180.000 Menschenleben fordert. Seit Beginn der deutschen Besatzung 1939 hatte sich im Ausland und im polnischen Untergrund Widerstand formiert. Die Heimatarmee Armia Krajowa organisiert sich und will Polen aus eigener Kraft befreien. Am Dienstag, dem 1. August 1944, lässt General Komorowski um 17.00 Uhr schließlich die "Stunde W" ausrufen, das Codewort für den Angriff. Die Polen sind 40.000 Kämpfer und haben das Überraschungsmoment auf ihrer Seite. Die Aufständischen können zunächst Erfolge verzeichnen, doch am 5. August schlagen die Deutschen zur Gegenoffensive und beginnen, die Stadt und ihre Bewohner systematisch auszulöschen. Auf Hilfe der Alliierten wartet die Bevölkerung in Warschau vergeblich - namentlich die Sowjetunion weigert sich, die Widerstandskämpfer zu unterstützen. 62 Tage halten die Kämpfer stand, aber am 2. Oktober 1944 kapitulieren auch die Letzten. Die Bevölkerung von Warschau hat sich selbst von den Anfängen der Widerstandsbewegung bis zum Ende ihres Kampfes gefilmt. Um eine Spur ihres Kampfes zu hinterlassen - egal, wie er ausgehen würde. 30.000 Meter Film kommen am Ende zusammen und zeugen von einem der furchtbarsten Kämpfe im Zweiten Weltkrieg, der weitgehend in Vergessenheit geraten ist.


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