Verschollen in der Arktis

  • "Polarsyssel" in der Sorgebay, in der das Forschungsschiff von Schroeder Stranz im September 1912 einfror. Vergrößern
    "Polarsyssel" in der Sorgebay, in der das Forschungsschiff von Schroeder Stranz im September 1912 einfror.
    Fotoquelle: Bayerischer Rundfunk
  • Dreharbeiten bei Ausgrabungen am Lagerplatz von Schroeder-Stranz. Vergrößern
    Dreharbeiten bei Ausgrabungen am Lagerplatz von Schroeder-Stranz.
    Fotoquelle: Bayerischer Rundfunk
  • In der Sorgebay stehen noch heute Reste einer schwedischen Polar-Expedition aus dem Jahr 1900, in dem einige Mitglieder der Schroeder-Stranz-Expedition im Frühjahr 1913 Unterkunft fanden. Vergrößern
    In der Sorgebay stehen noch heute Reste einer schwedischen Polar-Expedition aus dem Jahr 1900, in dem einige Mitglieder der Schroeder-Stranz-Expedition im Frühjahr 1913 Unterkunft fanden.
    Fotoquelle: Bayerischer Rundfunk
  • Ausgegrabene Fundstücke der Schroeder-Stranz-Expedition. Teile von wissenschaftlichen Messinstrumenten, Schnallen eines Schlafsacks und Holzspante eines Kanus. Vergrößern
    Ausgegrabene Fundstücke der Schroeder-Stranz-Expedition. Teile von wissenschaftlichen Messinstrumenten, Schnallen eines Schlafsacks und Holzspante eines Kanus.
    Fotoquelle: Bayerischer Rundfunk
  • Lagerplatz von Schroeder-Stranz. Vergrößern
    Lagerplatz von Schroeder-Stranz.
    Fotoquelle: Bayerischer Rundfunk
  • Sebastian Fricke ist der "Hakenmann" der Expedition und hängt das Tauchboot JAGO vom Kranhaken des Eisbrechers. Vergrößern
    Sebastian Fricke ist der "Hakenmann" der Expedition und hängt das Tauchboot JAGO vom Kranhaken des Eisbrechers.
    Fotoquelle: Bayerischer Rundfunk
  • Ein Sonargerät wird an Bord für die Suche nach dem untergegangenen Expeditionsschiff der Hilfsexpedition von Theodor Lerner vorbereitet. Lerner ging im April 1913 auf Suche nach dem verschollenen Leutnant. Vergrößern
    Ein Sonargerät wird an Bord für die Suche nach dem untergegangenen Expeditionsschiff der Hilfsexpedition von Theodor Lerner vorbereitet. Lerner ging im April 1913 auf Suche nach dem verschollenen Leutnant.
    Fotoquelle: Bayerischer Rundfunk
Report, Dokumentation
Verschollen in der Arktis

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2009
BR
Do., 06.12.
11:10 - 11:55


Der deutsche Polarforscher Herbert Schröder-Stranz plante seit dem Jahr 1904 die Befahrung der Nordostpassage. Unter seiner Leitung brach im August 1912 der Motorkutter "Herzog Ernst" von Tromsö zu einer Vorexpedition in die Arktis auf. Zusammen mit drei weiteren Männern, Booten, Hunden und Schlitten verließ Schröder-Stranz bei Scoresbyöya das Schiff, um die Umgebung zu erkunden. Bis auf einige verstreute Ausrüstungsgegenstände verschwand das Expeditionsteam. Die "Herzog Ernst" wurde mit den anderen elf Mitgliedern der Expedition anschließend im Sorgfjord vom Eis eingeschlossen. Während einige Männer an Bord blieben, versuchten sich andere bis nach Longyearbyen durchzuschlagen. Einzig Kapitän Alfred Ritscher kam im Dezember 1912 dort an, alle anderen waren verschollen oder warteten in Trapperhütten auf Hilfe. Aufgrund der Meldung von Ritscher wurden Hilfsexpeditionen organisiert. Meeresforscher Hans Fricke versucht herausfinden, was der deutschen Expedition unter Schröder-Stranz in der Arktis passiert ist. Auf drei Forschungsreisen unter Einsatz von Eisbrechern, Tauchbooten und Hubschraubern folgt er den Spuren der Verschollenen.


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