Verstrickt und zugenäht

  • Mögen sich gern: Emanuela von Frankenberg als Direktionssekretärin Martha Böhler, Hanspeter Müller-Drossaart als Garnlieferant Ruedi Canzoni Vergrößern
    Mögen sich gern: Emanuela von Frankenberg als Direktionssekretärin Martha Böhler, Hanspeter Müller-Drossaart als Garnlieferant Ruedi Canzoni
    Fotoquelle: SRF/Daniel Amman
  • Lilli Rüegg spioniert bei der Konkurrenz: Marie Leuenberger als Lilli Rüegg, Michael Neuenschwander als Stefan Hauert Vergrößern
    Lilli Rüegg spioniert bei der Konkurrenz: Marie Leuenberger als Lilli Rüegg, Michael Neuenschwander als Stefan Hauert
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    Socke gelungen: Sandra Utzinger als Vorarbeiterin Hanni Koch, Emanuela von Frankenberg als Direktionssekretärin Martha Böhler, Marie Leuenberger als Strickerin Lilli Rüegg
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  • Frau Direktor Rittmeyer setzt die Fabrik aufs Spiel: Heidi Maria Glössner als Frau Direktor Rittmeyer, Monica Gubser als Florence, Marie Leuenberger als Strickerin Lilli Vergrößern
    Frau Direktor Rittmeyer setzt die Fabrik aufs Spiel: Heidi Maria Glössner als Frau Direktor Rittmeyer, Monica Gubser als Florence, Marie Leuenberger als Strickerin Lilli
    Fotoquelle: SRF/Daniel Amman
Spielfilm, Drama
Verstrickt und zugenäht

Infos
Zweikanalton deutsch/Hörfilm, Gebärdensprache
Produktionsland
Schweiz
Produktionsdatum
2010
SF1
Sa., 04.08.
22:35 - 00:10


«Alles Gute» steht auf dem Zettel, den die Strickerinnen der Sockenfabrik Rittmeyer eines Morgens im Direktionsbüro finden. Der Chef hat sich mitsamt Geld und Freundin abgesetzt. Strickerin Lilli und Vorarbeiterin Hanni beschliessen gemeinsam mit der Direktionssekretärin Martha , den anderen Arbeiterinnen vorerst nichts zu sagen. Die drei treiben die bereits angebahnte Zusammenarbeit mit dem Textilriesen Lehmann und Partner voran. Mit Müh und Not können sie die verlassene Frau Direktor Charlotte Rittmeyer dazu bewegen, ihnen zu helfen. Aber kurz vor Vertragsabschluss bringt Garnlieferant Ruedi Canzoni (Hanspeter Müller-Drossaart) die Nachricht, dass Lehmann und Partner nichts Gutes im Schild führt. Manager Stefan Hauert will sich die Marke Rittmeyer unter den Nagel reissen und den Frauen anschliessend künden. Die Verhandlung platzt in letzter Sekunde. Lilli und die anderen stehen entmutigt auf der Strasse. Jetzt müssen sie ihren Arbeitskolleginnen berichten, was vorgefallen ist. Aber statt klein beizugeben, beschliessen die Arbeiterinnen, um ihre Fabrik zu kämpfen. Sie besinnen sich auf ihre Kernkompetenz, Qualität bis ins Detail, und lancieren ein eigenes Produkt. Die Blütezeiten der Schweizer Textilindustrie sind vorbei. Nur noch eine kleine Sockenfabrik im hinteren Sankt Galler Rheintal trotzt der Krise. Es ist die Fabrik Rittmeyer, die ihre besten Tage auch schon hinter sich hat. Rittmeyer, der Name steht für Qualität, und zwar bis ins Detail. Das hat der Chef seinen Strickerinnen eingebläut. Jetzt, da er weg ist, nutzen sie dieses Wissen als Strickmuster zum Erfolg. Walter Weber führt Regie in dieser Komödie. Der Schweizer arbeitet vor allem in Deutschland und hat für das ZDF zahlreiche Fernsehproduktionen wie «Wilsberg» und «Einsatz in Hamburg» gedreht. Für das Schweizer Fernsehen hat er bisher zwei Staffeln «Lüthi und Blanc» inszeniert. Hauptdarstellerin Marie Leuenberger hat mit dem SRF Schweizer Film «Die Standesbeamtin» auf sich aufmerksam gemacht. Nun steht sie zum zweiten Mal in einer grossen Rolle vor der Kamera. Heidi Maria Glössner, bekannt aus «Die Herbstzeitlosen» und «Tag und Nacht», spielt die verlassene Fabrikantengattin Charlotte Rittmeyer, die nach neuen Einkommensquellen suchen muss. In weiteren Rollen geben Emanuela von Frankenberg die Direktionssekretärin Martha Böhler, Hanspeter Müller-Drossaart ihren heimlichen Verehrer und Garnlieferant, Sandra Utzinger die Mechanikerin Hanni und Michael Neuenschwander Stefan Hauert, den Gegner der tatkräftigen Frauen.

Eine Filmkritik sowie weitere Infos zu "Verstrickt und zugenäht" finden Sie hier.


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