Vier Choreographen an der Pariser Oper

  • Der Choreograph James Thierrée eröffnet einen fulminanten Tanzabend, indem er den Zuschauer mit seinem Werk ""Frôlons"" in eine fantastische Traumwelt entführt. Vergrößern
    Der Choreograph James Thierrée eröffnet einen fulminanten Tanzabend, indem er den Zuschauer mit seinem Werk ""Frôlons"" in eine fantastische Traumwelt entführt.
    Fotoquelle: ARTE France
  • In seiner feinsinnigen Choreographie "The Male Dancer" setzt der Spanier Iván Pérez nur männliche Tänzer ein und entwickelt mit ihnen Schritt für Schritt das Paradox der Tänzerfigur, die mal zum Objekt der Begierde, mal zum Gegenstand des Spottes wird. Vergrößern
    In seiner feinsinnigen Choreographie "The Male Dancer" setzt der Spanier Iván Pérez nur männliche Tänzer ein und entwickelt mit ihnen Schritt für Schritt das Paradox der Tänzerfigur, die mal zum Objekt der Begierde, mal zum Gegenstand des Spottes wird.
    Fotoquelle: ARTE France
  • Crystal Pites ""The Seasons' Canon"" wurde von der Choreographin eigens für das Ballett der Pariser Oper zur Musik von Max Richters Bearbeitung der ""Vier Jahreszeiten"" Vivaldis entwickelt. Vergrößern
    Crystal Pites ""The Seasons' Canon"" wurde von der Choreographin eigens für das Ballett der Pariser Oper zur Musik von Max Richters Bearbeitung der ""Vier Jahreszeiten"" Vivaldis entwickelt.
    Fotoquelle: ARTE France
  • Den rauschenden Abschluss des Tanzabends aus dem Palais Garnier bildet die Kanadierin Crystal Pite mit ""The Seasons'' Canon"", einer eigens für das Ballett der Pariser Oper geschaffenen Choreographie. Vergrößern
    Den rauschenden Abschluss des Tanzabends aus dem Palais Garnier bildet die Kanadierin Crystal Pite mit ""The Seasons'' Canon"", einer eigens für das Ballett der Pariser Oper geschaffenen Choreographie.
    Fotoquelle: ARTE France
  • In ""The Art of Not Looking Back"" bemächtigt sich der Israeli Hofesh Shechter der Bühne, indem er neun Tänzerinnen in einen urtümlichen, von panischer Angst geprägten Reigen hineinzieht. Vergrößern
    In ""The Art of Not Looking Back"" bemächtigt sich der Israeli Hofesh Shechter der Bühne, indem er neun Tänzerinnen in einen urtümlichen, von panischer Angst geprägten Reigen hineinzieht.
    Fotoquelle: ARTE France
Musik, Tanz
Vier Choreographen an der Pariser Oper

Infos
Online verfügbar von 01/01 bis 01/05
Produktionsland
Frankreich
Produktionsdatum
2018
arte
Di., 01.01.
22:50 - 00:50


Dass das Pariser Ballett zu den vielfältigsten Compagnien der Welt gehört, beweist dieser Tanzabend aus dem Palais Garnier: Vier zeitgenössische Choreographen unterschiedlichster Stilrichtungen präsentieren ihre variationsreichen Kompositionen, die sie dem Corps de Ballet der Pariser Oper auf den Leib geschrieben haben. Den Auftakt des Abends macht James Thierrée. Er entert die öffentlichen Bereiche der Pariser Oper und entführt den Zuschauer mit seinem Werk "Frôlons" in eine fantastische Traumwelt. In "The Art of Not Looking Back" bemächtigt sich dann der Israeli Hofesh Shechter der Bühne, indem er neun Tänzerinnen in einen urtümlichen, von panischer Angst geprägten Reigen hineinzieht. Er spürt verschütteten Traumata nach und lässt in der Choreographie blanke Gewalt auf zeremonielle Feierlichkeit antworten. Damit hinterfragt er den Stellenwert des persönlichen Schmerzes im Rahmen des künstlerischen Schaffens. Im Anschluss präsentiert der Spanier Iván Pérez ein völlig anders geartetes Stück, auf das "Stabat Mater" von Arvo Pärt. In seiner feinsinnigen Choreographie "The Male Dancer" setzt Pérez nur männliche Tänzer ein und entwickelt mit ihnen Schritt für Schritt das Paradox der Tänzerfigur - dieser Mischung aus Kraft und Sensibilität, die mal zum Objekt der Begierde, mal zum Gegenstand des Spottes wird. Den dynamischen Abschluss des Abends bildet "The Seasons' Canon", eine eigens für das Ballett der Pariser Oper geschaffene Choreographie der Kanadierin Crystal Pite aus dem Jahr 2016 zur Musik von Max Richters Bearbeitung der "Vier Jahreszeiten" Vivaldis.


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