Vom Westen in die DDR

  • Der Grenzübergang Marienborn. Vergrößern
    Der Grenzübergang Marienborn.
    Fotoquelle: HR/rbb/Hans Sparschuh
  • Frauke Naumann wollte nach ihrer Lehre in Göttingen ihre große Liebe in Güstrow heiraten. Vergrößern
    Frauke Naumann wollte nach ihrer Lehre in Göttingen ihre große Liebe in Güstrow heiraten.
    Fotoquelle: HR/rbb/Hans Sparschuh
  • Pierre Boom (Foto) ist der Sohn des Stasi-Agentenehepaars Guillaume und lebte 10 Jahre in der DDR. Vergrößern
    Pierre Boom (Foto) ist der Sohn des Stasi-Agentenehepaars Guillaume und lebte 10 Jahre in der DDR.
    Fotoquelle: HR/rbb/Hans Sparschuh
Report, Dokumentation
Vom Westen in die DDR

HR
Do., 04.10.
23:15 - 00:00
Vier Übersiedlergeschichten


Etwa eine halbe Million Menschen überquerten in den Zeiten des Kalten Krieges die innerdeutsche Grenze vom Westen in den Osten, um zu bleiben. Die Mehrzahl der "Übersiedler" waren Rückkehrer, die zuvor die DDR verlassen hatten. Die Filmautoren Hans Sparschuh und Rainer Burmeister erzählen vier spannende Übersiedlergeschichten "Vom Westen in die DDR". Da ist Maik Hamburger, der Sohn der sowjetischen Spionin und Schriftstellerin Ruth Werner. Oder Pierre Boom. Er ist der Sohn des Stasi-Agentenehepaars Guillaume. Der Film erzählt auch von Silke Maier-Witt. Die ehemalige RAF-Terroristin lebte In der DDR bis 1990 unter falscher Identität. Ein Drittel der Ost-Migranten aber waren sogenannte "Erstzuziehende", wie es im Amtsdeutsch hieß. Die Motive, ein neues Leben im ostdeutschen Staat zu beginnen, waren durchaus unterschiedlich: Flucht vor der Arbeitslosigkeit im Westen, die Sehnsucht nach der Familie oder einfach nur Überschuldung. Aber auch aus Liebe oder wegen ihrer politischen Überzeugungen wechselten viele Bundesbürger in die DDR. Im Osten angekommen, schlug ihnen vor allem Misstrauen des Staates entgegen, könnte doch jeder von ihnen potenzieller Agent oder Spion des "Klassenfeindes" sein. Maik Hamburger kam schon Anfang der fünfziger Jahre als "Westemigrant" nach Ost-Berlin. Pierre Boom, Sohn der Guillaume, lebte zehn Jahre in der DDR. Silke Maier-Witt gehörte in den siebziger Jahren zu den RAF-Terroristen in der Bundesrepublik. In der DDR lebte sie bis zu ihrer Enttarnung im Juni 1990 unter falscher Identität. Frauke Naumann wollte nach ihrer Lehre in Göttingen ihre große Liebe in Güstrow heiraten. Ihr anschließendes Leben in der DDR blieb nicht ohne Konflikte und Demütigungen. Ihre Erlebnisse haben ihr Leben verändert, aber dennoch ist sie geblieben.


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