Von Schönefeld in alle Welt

  • Stewardessen vor einer Interflug-Maschine. Vergrößern
    Stewardessen vor einer Interflug-Maschine.
    Fotoquelle: MDR/Lava Film/Thieme
  • Interflug-Chefstewardess Vergrößern
    Interflug-Chefstewardess
    Fotoquelle: MDR/Lava Film/Thieme
  • Im Cockpit einer Interflug-Maschine. Vergrößern
    Im Cockpit einer Interflug-Maschine.
    Fotoquelle: MDR/Lava Film/Thieme
  • Stewardessen vor einer Interflug-Maschine. Vergrößern
    Stewardessen vor einer Interflug-Maschine.
    Fotoquelle: MDR/Lava Film/Thieme
Report, Luftverkehr
Von Schönefeld in alle Welt

Infos
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2004
MDR
Di., 18.09.
22:05 - 22:48
Zur Geschichte der Interflug


Die Interflug war das Herzstück der zivilen DDR-Luftfahrt. Das Vorzeigeunternehmen eines Landes, in dem jeder reisen wollte, aber kaum einer reisen durfte. Wem es gelang, bei der Interflug zu arbeiten, war Teil einer verschworenen Gemeinschaft, die Verrücktes und Normalität der Fliegerei in Zeiten des Kalten Krieges hautnah miterlebte. Ob mit westdeutschen Chartertouristen im Devisenflug nach Bulgarien oder mit 150 Fischern von Montevideo zurück in die DDR; ob im Solidaritätsflug nach Hanoi mit Fahrrädern für Ho Chi Minhs Kämpfer, oder mit achtzigtausend Küken von Budapest nach Syrien. Die Interflug war ein weit verzweigtes Unternehmen, im Auftrag des Sozialismus unterwegs und für ihre Mitarbeiter doch immer ein Stück Heimat. Die Piloten, Bordingenieure, Navigatoren und Stewardessen haben das Gesicht der Interflug im In- und Ausland über Jahre geprägt. Sie erzählen von den Sonnen- und Schattenseiten ihres Traumberufes erzählen: Von der "Interflugfamilie", in der jeder jeden kennt, in der man sich absolut auf den anderen verlassen konnte und musste; von Privilegien und den Kuriositäten des Fliegeralltags zwischen Havanna und Heringsdorf. Aber sie berichten auch von einem Überwachungssystem. Sie ahnten immer, dass auf jedem Auslandsflug ein Informeller Mitarbeiter des Mfs an Bord war. Wer diese Mitarbeiter der Staatssicherheit waren, erfuhren viele Interflieger erst nach der Wende aus ihrer Akte. "Das Himmelreich der Interflug" blickt auch auf die verborgenen Seiten der Interflug. Auf die Zeit der Gründung, als die Interflug noch "Deutsche Lufthansa Ost" hieß. Deren erste Piloten rekrutierten sich auf Wunsch der sowjetischen Berater allesamt aus der Reichsluftwaffe. Oder auf die geheimen Spezialfrachtaufträge für den Sieg des Sozialismus in Nikaragua und Angola. Neben den ehemaligen Mitarbeitern kommen auch zwei Quereinsteiger zu Wort: Die Schauspieler Walther Plathe und Marijam Agischewa. Beide waren Interflieger auf Zeit - in der populären DDR-Serie "Treffpunkt Flughafen".


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