Von Triest nach Mailand - Italiens faszinierende Wasserwelten

  • Govanni Caniato, vom Archivio di Stato di  Venezia führt uns zu einem für  Venedig typischen Squero. In dieser Holzwerkstatt werden Gondeln hergestellt und repariert. Vergrößern
    Govanni Caniato, vom Archivio di Stato di Venezia führt uns zu einem für Venedig typischen Squero. In dieser Holzwerkstatt werden Gondeln hergestellt und repariert.
    Fotoquelle: ZDF/ORF/ip Media/Stefan Ster
  • Die Lagune von Venedig bei Caposile Richtung Cavallino. Über das weitverzweigte Kanalsystem gingen alle Warentransporte über die Lagune von Venedig in die Serenissima  - die Durchlauchteste. Vergrößern
    Die Lagune von Venedig bei Caposile Richtung Cavallino. Über das weitverzweigte Kanalsystem gingen alle Warentransporte über die Lagune von Venedig in die Serenissima - die Durchlauchteste.
    Fotoquelle: ZDF/ORF/ip Media/Stefan Ster
  • Ing. Anton Draxl von den Tiroler Chronisten am Tilliacher Joch. Der ehemalige Forstbeamte und  ist der Spezialist für die Wege des Holzes von Osttirol über den Piave (Fluß..) nach Venedig. Vergrößern
    Ing. Anton Draxl von den Tiroler Chronisten am Tilliacher Joch. Der ehemalige Forstbeamte und ist der Spezialist für die Wege des Holzes von Osttirol über den Piave (Fluß..) nach Venedig.
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  • Flösser bei Perarolo. Vergrößern
    Flösser bei Perarolo.
    Fotoquelle: ZDF/ORF/ip Media
  • Venedig Abend. Vergrößern
    Venedig Abend.
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  • Venedig Abend. Vergrößern
    Venedig Abend.
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  • Holzarbeiter aus dem Cadore 1925. Vergrößern
    Holzarbeiter aus dem Cadore 1925.
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  • Liturena Veneta. Vergrößern
    Liturena Veneta.
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  • Venedig Kanal. Vergrößern
    Venedig Kanal.
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  • Belluno. Die Provinzhauptstadt des CADORE, dem nördlichen Teil der Region Venetien. Vergrößern
    Belluno. Die Provinzhauptstadt des CADORE, dem nördlichen Teil der Region Venetien.
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  • Flösser,  Familie aus Cadore um 1920. Vergrößern
    Flösser, Familie aus Cadore um 1920.
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  • Venedig, Der Dogenpalast am Markusplatz.  Das Baumaterial (Holz, Steine, Nägel, etc.) für den Bau des Palastes kam größten Teil über den Piave aus den Südalpen. Vergrößern
    Venedig, Der Dogenpalast am Markusplatz. Das Baumaterial (Holz, Steine, Nägel, etc.) für den Bau des Palastes kam größten Teil über den Piave aus den Südalpen.
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  • Ponte Nelli. Hier gingen die Warentransporte auf bis zu 30 m langen Flossen auf dem Piave vorbei Richtung Venedig. Vergrößern
    Ponte Nelli. Hier gingen die Warentransporte auf bis zu 30 m langen Flossen auf dem Piave vorbei Richtung Venedig.
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  • Venedig Kanal. Vergrößern
    Venedig Kanal.
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  • Liturena Veneta - Segelschiff. Vergrößern
    Liturena Veneta - Segelschiff.
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  • Erika Astesani, Photographin. Vergrößern
    Erika Astesani, Photographin.
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  • Etschdelta - Auenlandschaft. Vergrößern
    Etschdelta - Auenlandschaft.
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  • Etschklause. Vergrößern
    Etschklause.
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  • Aufrechtpaddler - Canale Pordello. Vergrößern
    Aufrechtpaddler - Canale Pordello.
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  • Etschklause. Vergrößern
    Etschklause.
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Report, Dokumentation
Von Triest nach Mailand - Italiens faszinierende Wasserwelten

Infos
Produktionsland
Österreich
3sat
Mo., 17.09.
20:15 - 21:05


Italiens Wasserwege sind abwechslungsreich und voller Geschichte. Eine historische Zeitreise vom Reschenpass über den Lago Maggiore und Mailand zur Poebene nach Venedig und Triest. Einer der interessantesten Wasserwege Italiens führt zum Lago Maggiore, wo der Fluss Tecino entspringt. Über diesen Strom und den Navilio Grande wurde einst der Marmor für den Dom von Mailand per Schiff bis vor die Haustür des Gotteshauses transportiert. Er kommt aus dem Steinbruch von Candoglia und wird heute immer noch gebraucht. "Unser Dom wird für immer eine Baustelle bleiben. Lustigerweise haben Bauingenieure das schon im 18. und 19. Jahrhundert genau so vorausgesagt", sagt Francesco Canali, Leiter der Domwerkstatt Mailand. Erika Astenasi, eine aus Österreich stammende Fotografin in Mailand, hätte die alten Wasserwege gerne zurück: "Das erinnert mich an Städte wie Amsterdam und Venedig, wo doch auch Wasser und Kanäle sind. Ich finde, das wäre wirklich wieder schön, wenn das in Mailand auch noch so wäre." Vor der Erfindung der Eisenbahn waren Wasserstraßen die günstigsten und wichtigsten Transportwege Europas. Erst ab den 1890er-Jahren verschwanden die Kanäle auch in Mailand sukzessiv. Die Stadt wuchs zur Großstadt, und wo einst Kanäle flossen, staut sich heute der Straßenverkehr. Über den Fluss Mincio geht die Reise direkt in die Geschichte der österreichisch-ungarischen Monarchie. 1815, nach dem Wiener Kongress, gründeten die Habsburger das Königreich Lombardo-Venetien als Teil ihres riesigen Reiches. Damit wurde Venedig mitsamt seiner Marine österreichisch. Die Habsburger investierten riesige Summen in umfangreiche Kanalbauten und bauten so die Wasserwege von Oberitalien zu einem ganzen Verkehrsnetz aus. Ein Abstecher führt nach Triest: Hier wurde 1833 die weltweit operierende Schifffahrtslinie "Lloyd Austriaco" gegründet. Triest wurde zum Haupthafen der k.u.k.-Monarchie, als der Hafen von Venedig Mitte des 19. Jahrhunderts zunehmend an Bedeutung verlor. Vom Gardasee aus geht die Reise über den Mincio weiter zum Po, der gemächlich und breit seinen Weg nimmt. Der Fluss fließt auch an Ferrara entlang, einer entlegenen Renaissance-Stadt. Schiffsverkehr gibt es hier trotz der großen und gut gewarteten Schleusenanlagen seit Langem nicht mehr. Südlich von Chioggia fließen auf wenigen Kilometern die Flüsse Etsch, Brenta und Po in die Adria. Dieses Flussdelta ist heute ein riesiges Naturschutzgebiet. Einer der schönsten Wasserwege Oberitaliens ist die Litoranea Veneta. Sie führt von Grado direkt nach Venedig.


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