W wie Wissen

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Fotoquelle: WDR-Pressestelle/Fotoredaktion
Report, Infomagazin
W wie Wissen

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2003
ARD
Sa., 10.02.
16:00 - 16:30


Als wandelndes Lexikon kann sich jeder bezeichnen, der seit 2003 regelmäßig das Wissensmagazin gesehen hat. Die Beiträge vermitteln selbst komplexe Vorgänge der Wissenschaft auf simple Art und Weise.

Thema:

Alt gegen Neu - wer gewinnt?

Sind die Sportler heutzutage wirklich schneller, fitter, besser als vor 70 Jahren - oder macht die neueste Technik den Unterschied, gerade im Wintersport? Max Arndt ist einer der erfolgreichsten deutschen Bobpiloten - zwei Mal Gold, zwei Mal Silber, ein Mal Bronze bei Weltmeisterschaften. Jetzt wartet ein Wettkampf auf ihn, wie er ihn noch nie gefahren ist. Er wird virtuell gegen die Bob-Olympiasieger von 1948 antreten - mit einem originalgetreu restaurierten Bob der damaligen Zeit und mit Retro-Ausrüstung. Wie wird er sich auf der Bob-Bahn von St. Moritz schlagen? Die Menschen bauen und bauen. Doch nur selten stehen moderne Gebäude länger als ein paar Jahrzehnte, dann fangen sie an, marode zu werden. Dabei gab es schon vor 2000 Jahren ein Material, das extrem haltbar und widerstandsfähig war: "Opus caementicium". Der römische Beton hält noch heute das Kolosseum, die Porta Nigra und zahlreiche andere Bauwerke zusammen, die die Römer hinterlassen haben. Doch das ist noch nicht alles: Ein internationales Forscherteam ist dem chemischen Geheimnis des römischen Betons auf die Spur gekommen. Die Wissenschaftler konnten zeigen, dass er nicht nur stabiler ist, sondern auch wesentlich umweltschonender hergestellt wurde als die heute übliche Betonvariante. Früher saß man unter der Glühbirne und schaute in den Röhrenfernseher. Heute gibt es überall nur noch LEDs. Aber LED-Leuchten stehen im Verdacht, die Augen zu schädigen. Der Grund: Sie geben besonders viel blaues Licht ab. Dieses energiereiche Licht schädigt die Netzhaut und kann zu einer vorzeitigen Makula-Degeneration führen. "W wie Wissen" sucht im Lichtlabor der Fachhochschule Hamburg nach Lösungen. Der Zyklus, in dem Geräte ausgetauscht werden, ist inzwischen schwindelerregend: Binnen Monaten sind Handys oder Fernseher schon veraltet, immer schneller getaktete Kollektionen heizen den Modemarkt an. Nicht jeder will das noch mitmachen. Eine Alternative: tauschen, leihen, teilen. Der Konsumforscher Michael Kuhndt, der Direktor des "Zentrums für nachhaltigen Konsum und Produktion", sieht darin mehr als einen Trend. Er prognostiziert ein sich wandelndes Weltbild, weg vom Hyperkonsum des vergangenen Jahrhunderts. Das Internet macht es möglich: So kann man problemlos per App Dinge im Netz zum Tauschen oder Teilen anbieten. Die US-Trendforscherin Rachel Botsmann bringt es auf den Punkt: "Ich will ja keine Bohrmaschine, sondern ein Loch in der Wand".



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