W wie Wissen

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Fotoquelle: WDR-Pressestelle/Fotoredaktion
Report, Infomagazin
W wie Wissen

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2003
ARD
Sa., 06.10.
16:00 - 16:30


Als wandelndes Lexikon kann sich jeder bezeichnen, der seit 2003 regelmäßig das Wissensmagazin gesehen hat. Die Beiträge vermitteln selbst komplexe Vorgänge der Wissenschaft auf simple Art und Weise.
In den letzten 25 Jahren ist der Insekten-Bestand in Deutschland um bis zu 75 Prozent zurückgegangen - sogar in den Naturschutzgebieten. Eine dramatische Entwicklung! Viele Vögel finden nicht mehr genug zu fressen, die Nahrungskette kommt ins Wanken. Und es trifft auch uns Menschen, wenn immer weniger Bienen und Hummeln ihren Job als Bestäuber machen.
"W wie Wissen" macht den Praxis-Test: Was, wenn keine Bienen oder andere Bestäuber mehr da sind? Wie aufwendig ist dann die Bestäubung der Obstbäume z.B. von Hand? Zusammen mit einer Landschafts-Ökologin von der Uni Freiburg macht "W wie Wissen" auf einer Apfelplantage am Bodensee ein Experiment: Bäume werden von der Außenwelt isoliert, sodass die Expertin abschätzen kann, wie teuer eine Ernte ohne Hilfe von Insekten für den Obstbauern, und damit auch uns Verbraucher werden könnte.
Die moderne, auf größtmögliche Rentabilität ausgerichtete Landwirtschaft gilt als eine der Hauptverursacher für das Insektensterben, v.a. durch groß angelegte Monokulturen und den massiven Einsatz von Pestiziden. Aber gäbe es andere effektive Methoden? Zum Beispiel mehr Biolandbau und andere Subventions-Strategien? "W wie Wissen" fragt nach.
Insektenforscher Robert Trusch verwaltet im Naturkundemuseum Karlsruhe eine der größten Schmetterling-Sammlungen Deutschlands. Er kann genau sagen, wie häufig einzelne Arten früher waren und wie es aktuell aussieht. Demnach ergibt sich ein erschreckendes Bild. Ein Filmteam begleitet den Wissenschaftler auf Falterjagd in den Rheinauen. Er zeigt, welche Spezies noch heute dort zu finden sind und welche es nicht mehr gibt.

Thema:

Wenn die Insekten sterben

In den letzten 25 Jahren ist der Insekten-Bestand in Deutschland um bis zu 75 Prozent zurückgegangen - sogar in den Naturschutzgebieten. Eine dramatische Entwicklung! Viele Vögel finden nicht mehr genug zu fressen, die Nahrungskette kommt ins Wanken. Und es trifft auch uns Menschen, wenn immer weniger Bienen und Hummeln ihren Job als Bestäuber machen. "W wie Wissen" macht den Praxis-Test: Was, wenn keine Bienen oder andere Bestäuber mehr da sind? Wie aufwendig ist dann die Bestäubung der Obstbäume z.B. von Hand? Zusammen mit einer Landschafts-Ökologin von der Uni Freiburg macht "W wie Wissen" auf einer Apfelplantage am Bodensee ein Experiment: Bäume werden von der Außenwelt isoliert, sodass die Expertin abschätzen kann, wie teuer eine Ernte ohne Hilfe von Insekten für den Obstbauern, und damit auch uns Verbraucher werden könnte. Die moderne, auf größtmögliche Rentabilität ausgerichtete Landwirtschaft gilt als eine der Hauptverursacher für das Insektensterben, v.a. durch groß angelegte Monokulturen und den massiven Einsatz von Pestiziden. Aber gäbe es andere effektive Methoden? Zum Beispiel mehr Biolandbau und andere Subventions-Strategien? "W wie Wissen" fragt nach. Insektenforscher Robert Trusch verwaltet im Naturkundemuseum Karlsruhe eine der größten Schmetterling-Sammlungen Deutschlands. Er kann genau sagen, wie häufig einzelne Arten früher waren und wie es aktuell aussieht. Demnach ergibt sich ein erschreckendes Bild. Ein Filmteam begleitet den Wissenschaftler auf Falterjagd in den Rheinauen. Er zeigt, welche Spezies noch heute dort zu finden sind und welche es nicht mehr gibt.



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