W wie Wissen

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    Moderator Dennis Wilms.
    Fotoquelle: Bayerischer Rundfunk
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Report, Infomagazin
W wie Wissen

Infos
"W wie Wissen" im Internet: DasErste.de/wwiewissen
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2018
ARD
Sa., 01.12.
16:00 - 16:30
Das muss weg! Aber wie?


Als wandelndes Lexikon kann sich jeder bezeichnen, der seit 2003 regelmäßig das Wissensmagazin gesehen hat. Die Beiträge vermitteln selbst komplexe Vorgänge der Wissenschaft auf simple Art und Weise.
Um Müll zu entsorgen, reicht meist der Gang zur Mülltonne oder zum Recyclinghof mit seinen Containern - rein damit und weg sind die überflüssig gewordenen Dinge. Doch etwas los zu werden kann auch zur großen Herausforderung werden. Vor allem, wenn das zu entsorgende Stück sehr umfänglich oder sogar gefährlich ist. "W wie Wissen" zeigt einige spektakuläre Beispiele:

Thema:

Vom Himmel in die Tonne - Wenn Flugzeuge verschrottet werden

180 Tonnen wiegt ein Jumbo-Jet ohne Kerosin und Passagiere. Viel Aluminium, Stahl oder auch Hunderte Sitzpolster oder Servierwagen müssen entsorgt werden. Weil ein Flugzeug zu groß für eine Schrottpresse ist, muss es von Experten zerlegt und das Material nach Rohstoffen getrennt werden. So entstehen Berge von kostbarem Metall, Kunststoffe aller Art, aber auch "Filetstücke" wie Triebwerke oder Elektronik. "W wie Wissen" zeigt, wie das funktioniert, welche Schätze in einem alten Flieger gehoben und womöglich auch Bordtoiletten recycelt werden können.

Mann gegen Schlange - Ein Killer wird gejagt

Der Tiger-Python gilt in den Everglades als invasive Art, hat keine natürlichen Feinde und vermehrt sich rasend schnell. Die riesigen Würgeschlangen wurden in den 90ern als Haustiere gezüchtet. Dann zerstörte Hurricane Andrew eine Schlangenfarm, und tausend Tiger-Pythons entwischten in die Sümpfe. Heute sind es schon 30.000, und sie fressen alles, was ihnen vors Maul gerät. Frösche, Waschbären, ja sogar Alligatoren. Keine Frage, der Eindringling muss hier weg, sonst zerstört er das Gleichgewicht des Ökosystems. Das Südwest-Florida Water Department hat deshalb ein Kopfgeld von 200 Dollar pro Schlange ausgesetzt. Und prompt machen sich Pythonjäger wie Dustin Crum auf die abenteuerliche Jagd in den Sümpfen.

Die Weltraummüllabfuhr - Aufräumkommando im Orbit

Das Problem scheint weit weg, und dennoch wird es langsam prekär für die Menschheit. Große Mengen Weltraumschrott, also Trümmerteile von Raketen oder Satelliten, umkreisen die Erde. Sie sind eine wachsende Bedrohung für die Raumfahrt, aber auch für die lebenswichtigen Kommunikationssysteme im Orbit. Der Schrott muss also unbedingt weg - fragt sich nur, wie.
Im Rahmen der Mission Remove Debris startet derzeit von der ISS ein Satellit, mit dem unterschiedliche Techniken ausprobiert werden. Zum Beispiel große Segel, die an den Schrott angeheftet werden, um ihn aus der Umlaufbahn in die Erdatmosphäre zu ziehen, wo er verbrennt. Aber auch die Arbeit mit Netzen und Harpunen soll der 100 Kilo schwere Müllsatellit ausprobieren. Gesteuert wird die Mission vom Surrey Space Center in England - und "W wie Wissen" ist dabei.

Arsenal des Grauens - Weltkriegs-Munition in den Meeren

Auf dem Grund von Nord- und Ostsee rottet seit Jahrzehnten ein Waffenarsenal, das nahezu alles an Vernichtungswillen und Heimtücke bereitstellt, das der Mensch bis dato erfunden hatte. Von der kleinsten Pistolenpatrone bis zur 2-Tonnen-Bombe wurde alles verklappt. Sogar Hitlers Wunderwaffe, die V2-Rakete, findet sich im Schlick der Ostsee - neben Seeminen, Torpedos und zahllosen Granaten. Nach Schätzungen von Fachleuten liegen in der Ostsee rund 300.000 Tonnen Munition. In der Nordsee sind es sogar 1,3 Millionen Tonnen. Sie gefährden die Schifffahrt und sind tickende Zeitbomben voller Ultragifte. Es wird höchste Zeit, dass das Zeug wegkommt: eine gigantische Aufgabe voller Gefahren.



Werbepause? Zeit für Spielchen!

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