W wie Wissen

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    Moderator Dennis Wilms.
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    W wie Wissen
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Report, Infomagazin
W wie Wissen

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2003
ARD
Sa., 12.01.
16:00 - 16:30
Impfen rettet Leben


Als wandelndes Lexikon kann sich jeder bezeichnen, der seit 2003 regelmäßig das Wissensmagazin gesehen hat. Die Beiträge vermitteln selbst komplexe Vorgänge der Wissenschaft auf simple Art und Weise.
Impfungen gehören zu den erfolgreichsten Entwicklungen der modernen Medizin. Gegen viele schwere Erkrankungen sind sie bis heute das einzige wirklich wirksame Gegenmittel. Kinderlähmung, Tetanus oder Pocken - die Schrecken von früher sind heute gebannt. Doch mit den Erfolgen macht sich auch eine gewisse Impfmüdigkeit oder auch Impfskepsis breit. Wer will schon Nebenwirkungen riskieren, wenn keine Ansteckungsgefahr mehr besteht?
Bei ansteckenden Krankheiten wie Diphterie oder Masern ist eine hohe Impfquote von 95 Prozent in der Bevölkerung wichtig. Sie ist Voraussetzung für den sogenannten Herdenschutz. Je mehr Menschen geimpft sind, desto geringer ist das Risiko einer Ansteckung, und alle die, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können, profitieren dann von der Immunität der Anderen.

Thema:

Impfpflicht in Frankreich

In Deutschland bemüht man sich durch Aufklärung, die Impfbereitschaft zu erhöhen. Andere Länder - wie Frankreich - setzen auf härtere Maßnahmen. Seit Anfang 2018 gilt für französische Kinder: Kein vollständiger Impfstatus, kein Kita-Platz. Eine umstrittene, aber durchaus wirkungsvolle Maßnahme. "W wie Wissen" befragt die Eltern in Frankreich, wie sie das finden.

Gefährliche Masern

Bis 2022 sollten die Masern ausgerottet sein, so das Ziel der Weltgesundheitsorganisation WHO. Doch davon ist man weit entfernt. In Deutschland sind geschätzt 180.000 Kinder ungenügend oder gar nicht gegen Masern geimpft. Masern sind keine harmlose Kinderkrankheit. Immer wieder kommt es in den letzten Jahren zu Epidemien - mit schwerwiegenden Folgen.
"W wie Wissen" geht einem schwerwiegenden Fall nach.

Grippeimpfung

Winterzeit - Grippezeit. Und jedes Jahr wieder das Bangen: Ob die Grippewelle diesmal wieder heftig zuschlägt, so wie im letzten Winter? Neun Millionen Menschen mussten zum Arzt, und sogar geimpfte Menschen erkrankten. Das Gesundheitssystem war am Limit. "W wie Wissen" geht der Frage nach, wie die Lage in diesem Jahr ist.

HPV-Impfung

Eine Impfung gegen die krebserregenden HPV-Viren: für diese Entdeckung bekam der deutsche Forscher Harald zur Hausen 2008 den Medizinnobelpreis.
HPV-Viren werden beim Sex übertragen. Bisher galt die Empfehlung hauptsächlich für Mädchen, denn die Impfung schützt vor Gebärmutterhalskrebs. Inzwischen sollen sich aber auch Jungen impfen lassen, denn sie können die Viren übertragen oder auch selbst an bestimmten Krebsformen erkranken. Wichtig ist, dass sich Kinder und Jugendliche rechtzeitig impfen lassen. Wie kann man die Jugendlichen erreichen? "W wie Wissen" war bei einer Aufklärungskampagne an einem Gymnasium dabei.



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