WELTjournal Spezial

  • Die farbigen Bewohner von Kapstadt sind unter der Apartheidregierung in Townships untergebracht worden. Große Teile der Innenstadt waren als Wohnraum für Weiße reserviert. Vergrößern
    Die farbigen Bewohner von Kapstadt sind unter der Apartheidregierung in Townships untergebracht worden. Große Teile der Innenstadt waren als Wohnraum für Weiße reserviert.
    Fotoquelle: ORF / JAVA
  • An der Küste von Kapstadt unterhalb des Tafelbergs wohnen vorranging die weißen Bewohner der Stadt. Vergrößern
    An der Küste von Kapstadt unterhalb des Tafelbergs wohnen vorranging die weißen Bewohner der Stadt.
    Fotoquelle: ORF / JAVA
  • Muizenberg bei Kapstadt bietet gute Bedingungen für Wellenreiter. Am Westkap bietet die Tourismusindustrie eine der wichtigsten  Einnahmequellen. Vergrößern
    Muizenberg bei Kapstadt bietet gute Bedingungen für Wellenreiter. Am Westkap bietet die Tourismusindustrie eine der wichtigsten Einnahmequellen.
    Fotoquelle: ORF / JAVA
Report, Dokumentation
WELTjournal Spezial

ORF2
Mi., 18.07.
22:30 - 23:20
Südafrika - das Ende eines Traumes


Südafrikas legendärer Freiheitskämpfer Nelson Mandela wäre am 18. Juli hundert Jahre alt geworden. Der erste schwarze Präsident Südafrikas konnte zwar das Ende der Apartheid besiegeln, doch sein Traum von einem friedlichen Zusammenleben von Schwarzen und Weißen und einem sozialen Ausgleich hat sich nicht erfüllt. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung in Südafrika lebt unter der Armutsgrenze. Bis jetzt ist nur eine schmale schwarze Mittelschicht entstanden, der Reichtum ist nach wie vor in den Händen einer weißen Elite. Gleichzeitig hat sich die Situation für mittellose weiße Arbeiter drastisch verschlechtert: mittlerweile gibt es Slums, ähnlich den schwarzen Townships, in denen ausschließlich verarmte weiße Südafrikaner leben. Das WELTjournal zeigt, wie rassistisch motivierte Gewalt zwischen Schwarzen und Weißen noch immer den Alltag der Regenbogennation prägt, auch wenn dies vor Touristen verborgen wird. Rassistische Parteien auf beiden Seiten schüren Hass. Segregation gibt es nach wie vor, jetzt allerdings zumeist selbstgewählt. Eine Strategie, wie sich dieser Teufelskreis durchbrechen lässt, ist nicht in Sicht.


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