WG der Religionen

WG der Religionen
Keyvisual
2018
SRF Vergrößern
WG der Religionen Keyvisual 2018 SRF
Fotoquelle: SF1
Report, Dokumentation
WG der Religionen

Infos
Produktionsland
Schweiz
Produktionsdatum
2018
SF1
Mo., 17.12.
04:45 - 05:20


Schweizer Radio und Fernsehen startet mit «WG der Religionen» ein TV-Experiment in vier Episoden. Ein Christ, eine Muslimin, ein Jude, eine Buddhistin und ein Atheist leben während rund drei Wochen in einer Wohngemeinschaft. Ihre Aufgabe: Den Mitbewohnerinnen und Mitbewohnern die Faszination ihrer persönlichen Überzeugungen zu vermitteln. Die gemeinsame Reise führt die interreligiöse WG in Klöster, Synagogen, Moscheen und Tempel der Schweiz. Die Protagonistinnen und Protagonisten diskutieren über Terrorismus, die Rolle der Frau, Beschneidungen, Homosexualität und Kopftücher - mit Neugier und Offenheit, aber durchaus auch kritisch. Die dritte Folge: Islam und Atheismus Muslimin Zeinab erzählt von der Flucht ihrer Familie aus Afghanistan und macht deutlich, dass der Islam, der ihr am Herzen liegt, absolut nichts mit den extremistischen und politischen Islamisten zu tun hat. Gemeinsam besucht die WG das Haus der Religionen in Bern, wo alle grossen Religionen unter einem Dach versammelt sind. Sie besuchen die Moschee des Hauses und diskutieren mit dem Imam. Da es Zeinab sehr wichtig ist, dass gerade junge schweizerische Muslime zu Wort kommen, hat sie ihre Freunde Burim und die Kopftuchtragende Fatime zu einem Gespräch eingeladen. Danach überrascht Atheist Thomas seine WG-Kollegen mit einem Gast: Da ihm religiöse Diskriminierungen von sexuellen Minderheiten ein wichtiges Thema ist, veranstaltet er ein Picknick mit Travestiestar Jazzmin. Eine Einzelperson kann niemals repräsentativ für eine gesamte Religion stehen. Dennoch lässt sich in der «WG der Religionen» beobachten, was sich verändert, wenn Angehörige verschiedenster Glaubensrichtungen die Bereitschaft mitbringen, sich ihren Vorurteilen zu stellen und sich offen auf Fremdes und Ungewohntes einzulassen. Nicht nur die Protagonisten können sich den fremden Religionen annähern, auch interessierte Zuschauerinnen und Zuschauer können sich Klarheit verschaffen: Während und nach der Sendung wird ein Chat aufgeschaltet, in dem ein Vertreter der jeweiligen Religion sowie Religionswissenschaftler der Universität Zürich Fragen beantworten. In enger Zusammenarbeit mit dem Religionswissenschaftlichen Seminar an der Universität Zürich sind Hintergrundartikel zu den Sendungen unter srf.ch/wgderreligionen verfügbar. Frau Prof. Dr. Lüddeckens kommentiert webexklusiv einen Brennpunkt pro Sendung aus religionswissenschaftlicher Sicht.


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