Wanderlust!

  • ZerklŸftet und wild sind die Berge an der SŸdkŸste Kretas, so dass fŸr Stra§en kein Platz ist. Nur zu Fu§ kommen Bradley und Penelope von einem Ort zum nŠchsten. Vergrößern
    ZerklŸftet und wild sind die Berge an der SŸdkŸste Kretas, so dass fŸr Stra§en kein Platz ist. Nur zu Fu§ kommen Bradley und Penelope von einem Ort zum nŠchsten.
    Fotoquelle: ARTE
  • Charakteristisch für Kreta sind die tief eingeschnittenen Schluchten, die Berge und Küste verbinden, wie die Aradena-Schlucht in der Region Sfakia. Vergrößern
    Charakteristisch für Kreta sind die tief eingeschnittenen Schluchten, die Berge und Küste verbinden, wie die Aradena-Schlucht in der Region Sfakia.
    Fotoquelle: ARTE
  • Blick auf den alten Hafen von Chania: Durch die Schluchten sind Berge und Meer auf Kreta miteinander verbunden. Vergrößern
    Blick auf den alten Hafen von Chania: Durch die Schluchten sind Berge und Meer auf Kreta miteinander verbunden.
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  • Penelope (li.), Bradley (Mi.) und Ranger Eftihis (re.) in der Samaria-Schlucht: Täglich wird der Wanderweg von dem Ranger kontrolliert. Vergrößern
    Penelope (li.), Bradley (Mi.) und Ranger Eftihis (re.) in der Samaria-Schlucht: Täglich wird der Wanderweg von dem Ranger kontrolliert.
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  • Bradley quert in zwei Tagen das karstige Gebirgsmassiv Lefka Ori, die ãWei§en BergeÒ. Vergrößern
    Bradley quert in zwei Tagen das karstige Gebirgsmassiv Lefka Ori, die ãWei§en BergeÒ.
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  • Blick auf die "Weißen Berge", das Bergmassiv, das den Norden Kretas von der Südküste trennt. Vergrößern
    Blick auf die "Weißen Berge", das Bergmassiv, das den Norden Kretas von der Südküste trennt.
    Fotoquelle: ARTE
Natur+Reisen, Tourismus
Wanderlust!

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2014
arte
Mi., 25.07.
17:50 - 18:35
Durch Kretas Schluchten


Ein Geheimtipp in der neuen Wanderszene ist der E4 auf Kreta. Der Fernwanderweg durchquert die größte Insel Griechenlands von West nach Ost. Im Südwesten ragt das Bergmassiv Lefka Ori etwa 2.500 Meter hoch auf und stürzt dann steil ins Meer. Der E4 bietet spektakuläre Blicke und kretische Gastfreundschaft.
Bradley Mayhew ist mit der kretischen Wanderführerin Penelope unterwegs. Denn der Europäische Fernwanderweg Nr. 4 ist nicht überall gut markiert. Wandertourismus entsteht auf Kreta gerade erst. Der Pfad beginnt auf den Höhen der Westküste. Weit reicht der Blick über das tiefblaue Meer, bevor Bradley und Penelope absteigen und im Kloster Chrisoskalitissa vorbeischauen. Zwei Stunden später sieht es aus wie in der Karibik. Türkis leuchtet das Meer in der Lagune Elafonisi. Die beiden Wanderfreunde hängen die Bergschuhe über den Rucksack und wandern knietief durchs Wasser. An der Südküste fallen die Bergflanken steil ins Meer, so dass für Straßen kein Platz bleibt. Nur per Schiff oder wandernd kommt man voran. Der E4 folgt nun alten Dorfverbindungswegen. Das Meer ist stets im Blick.
Charakteristisch für Kreta sind die tief eingeschnittenen Schluchten, die Berge und Küste verbinden. Penelope führt Bradley die Samaria-Schlucht hoch, 1.200 Meter Anstieg auf fast 18 Kilometer Länge, das ist anstrengend. Abends in den Bergen werden die Wanderer zu Lamm und Rotwein eingeladen und lauschen den Gesängen der Männer, die Rizitika, Freiheitslieder, anstimmen.
Bradley muss nun allein weiter. Er steigt auf zur Kallergi-Berghütte und quert in zwei Tagen das karstige Gebirgsmassiv Lefka Ori, die "Weißen Berge". An manchen Stellen sieht es aus wie auf dem Mond. Beim Dorf Aradena, das wegen einer Blutfehde verlassen ist, trifft er Marianna, die ihn durch den nahe gelegenen Canyon begleitet. "Die Schlucht wurde von Rebellen als Versteck genutzt", erfährt Bradley und begreift, dass Kreter ebenso gastfreundlich wie freigeistig sind. Sfakia heißt die Region. Die vielen Eroberer Kretas, Byzantiner, Sarazenen, Osmanen haben sie nie völlig kontrolliert.
Das Schöne an Kretas Schluchten: Sie führen direkt zum Meer. So endet der Tag für Bradley an der winzigen Marmara-Bucht mit bestem Essen und einem Sprung ins Wasser.


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