Warum wir hassen

  • Emile Bruneau (l.), Neurowissenschaftler und Leiter des "Peace and Conflict Neuroscience Lab", unterhält sich mit dem Verhaltensforscher Andres Casas (r.) in einem Lager der FARC außerhalb von Dabeiba, Kolumbien. Hier sollen ehemalige FARC-Kämpfer und die Zivilbevölkerung miteinander ins Gespräch kommen, um so einen Friedensprozess zu starten. Vergrößern
    Emile Bruneau (l.), Neurowissenschaftler und Leiter des "Peace and Conflict Neuroscience Lab", unterhält sich mit dem Verhaltensforscher Andres Casas (r.) in einem Lager der FARC außerhalb von Dabeiba, Kolumbien. Hier sollen ehemalige FARC-Kämpfer und die Zivilbevölkerung miteinander ins Gespräch kommen, um so einen Friedensprozess zu starten.
    Fotoquelle: © Axel Gerdau/ZDF
  • David Hecht mit seiner Familienchronik in Berlin-Schöneberg. Die Chronik ist Teil einer Gedenkstätte, die die Geschichten jüdisch-stämmiger Bewohner Berlins erzählt, die deportiert wurden. Vergrößern
    David Hecht mit seiner Familienchronik in Berlin-Schöneberg. Die Chronik ist Teil einer Gedenkstätte, die die Geschichten jüdisch-stämmiger Bewohner Berlins erzählt, die deportiert wurden.
    Fotoquelle: © Axel Gerdau/ZDF
  • Wie können wir unsere Menschlichkeit bewahren und die Folgen des Hasses überwinden? Unsere Geschichte ist eine Abfolge von Kriegen, Völkermorden und religiösen Konflikten bis hin zur Verfolgung Andersdenkender. Und doch gab es immer wieder Beispiele für eine Versöhnung zwischen ehemaligen Todfeinden. Es ist also nicht unmöglich, den scheinbar endlosen Kreislauf aus Hass und Gewalt aufzubrechen. Vergrößern
    Wie können wir unsere Menschlichkeit bewahren und die Folgen des Hasses überwinden? Unsere Geschichte ist eine Abfolge von Kriegen, Völkermorden und religiösen Konflikten bis hin zur Verfolgung Andersdenkender. Und doch gab es immer wieder Beispiele für eine Versöhnung zwischen ehemaligen Todfeinden. Es ist also nicht unmöglich, den scheinbar endlosen Kreislauf aus Hass und Gewalt aufzubrechen.
    Fotoquelle: © lmazoch/ZDF
  • In der Folge "Hoffnung" zeigt Neurowissenschaftler Emile Bruneau Strategien auf, wie unsere Fähigkeiten zu kritischem Denken, Dialog und Empathie gestärkt werden können, um uns zu helfen, dem Hass zu widerstehen. Vergrößern
    In der Folge "Hoffnung" zeigt Neurowissenschaftler Emile Bruneau Strategien auf, wie unsere Fähigkeiten zu kritischem Denken, Dialog und Empathie gestärkt werden können, um uns zu helfen, dem Hass zu widerstehen.
    Fotoquelle: © The Times/Lauren Mulligan/ZDF
Info, Gesellschaft + Soziales
Warum wir hassen

Infos
Originaltitel
Why We Hate
Produktionsland
USA
Produktionsdatum
2019
ZDFinfo
Mo., 18.11.
20:15 - 20:55
Folge 6, Hoffnung


Menschen sind fähig zu Liebe und Mitgefühl, aber auch zu Grausamkeit, Gewalt und Hass. Warum hassen wir? Was löst dieses Gefühl aus? Was lässt Menschen ihre Menschlichkeit verlieren? In der Folge "Hoffnung" zeigt Neurowissenschaftler Emile Bruneau Strategien auf, wie unsere Fähigkeiten zu kritischem Denken, Dialog und Empathie gestärkt werden können, um uns zu helfen, dem Hass zu widerstehen. Wie können wir unsere Menschlichkeit bewahren und die Folgen des Hasses überwinden? Unsere Geschichte ist eine Abfolge von Kriegen, Völkermorden und religiösen Konflikten bis hin zur Verfolgung Andersdenkender. Und doch gab es immer wieder Beispiele für eine Versöhnung zwischen ehemaligen Todfeinden. Es ist also nicht unmöglich, den scheinbar endlosen Kreislauf aus Hass und Gewalt aufzubrechen. Die von Steven Spielberg und Alex Gibney produzierte sechsteilige Doku-Reihe "Warum wir hassen" untersucht eine der ursprünglichsten Emotionen der Menschheit. Anhand neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse aus der Verhaltens- und der Sozialforschung und illustriert durch eindrucksvolle Beispiele aus Politik und Alltag geht die Serie drei zentralen Fragen nach: Woher kommt Hass? Wie verbreitet er sich? Und wie können wir seine zerstörerische Kraft eindämmen? Jede Folge geht einem speziellen Aspekt nach: dem evolutionären Ursprung von Hass, der Wahrnehmung von anderen als Fremde, der Wirkung von Propaganda, dem Abgleiten in Extremismus, der Eskalation bis zum Völkermord und schließlich der Hoffnung auf ein besseres Selbst. "Warum wir hassen" ist ein Panorama der Geschichte des Hasses und seiner Auswirkungen auf den Einzelnen und die Gesellschaft. Hollywood-Regisseur Steven Spielberg und Oscarpreisträger Alex Gibney untersuchen ein vielschichtiges Spektrum von Hass-Mails, Mobbing, ethisch-religiösen Konflikten, der Verhärtung in der politischen Auseinandersetzung bis hin zu den jüngsten rassistisch motivierten Morden in den USA. Äußerungen von Wissenschaftlern und Journalisten, Tätern und Opfern sind eingewoben in eine Fülle von dokumentarischen Belegen, die das weltweite Phänomen der Polarisierung in all seinen Bereichen auf mitunter erschreckende Weise erhellen.


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