Was glaubt Deutschland?

  • Kann man die Welt durch buddhistische Meditation gerechter machen? Vergrößern
    Kann man die Welt durch buddhistische Meditation gerechter machen?
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  • Die Muslima Merve Uslu singt für mehr Gerechtigkeit. Vergrößern
    Die Muslima Merve Uslu singt für mehr Gerechtigkeit.
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  • Am "Gottlosen-Stammtisch” von Martin Wagner wird darüber diskutiert, wie man die Welt ohne Religion gerechter machen kann. Vergrößern
    Am "Gottlosen-Stammtisch” von Martin Wagner wird darüber diskutiert, wie man die Welt ohne Religion gerechter machen kann.
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  • Der Atheist Martin Wagner versucht die Ungerechtigkeit in der Gesellschaft ohne religiöse Regeln auszugleichen. Vergrößern
    Der Atheist Martin Wagner versucht die Ungerechtigkeit in der Gesellschaft ohne religiöse Regeln auszugleichen.
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  • Steffen König und Rabbi Shneur Trebnik diskutieren, welchen Stellenwert Gerechtigkeit im Judentum hat. Vergrößern
    Steffen König und Rabbi Shneur Trebnik diskutieren, welchen Stellenwert Gerechtigkeit im Judentum hat.
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Report, Kirche und Religion
Was glaubt Deutschland?

ARD
Mo., 12.11.
23:30 - 00:15
Die Gerechtigkeit und die Religionen


Machen Religionen unsere Gesellschaft gerechter? In Judentum, Christentum und Islam ist oft von einem "gerechten" Gott und Schöpfer die Rede. Warum aber ist die Welt dann alles andere als gerecht - wie erklären die Religionen diesen Widerspruch - und welchen Beitrag leisten sie für eine gerechtere Welt? Neugierig macht sich Reporter Steffen König auf eine Spurensuche quer durch Deutschland. In einer weiteren Folge von "Was glaubt Deutschland?" begegnet er Juden, Christen, Muslimen und Buddhisten und fragt sie nach ihrem Sinn für Gerechtigkeit. Und er trifft Atheisten, von denen er wissen will, ob sie "gottlos" mit dem gleichen Eifer für Gerechtigkeit und bessere Verhältnisse in unserer Gesellschaft engagieren. Steffen König ist auf Spurensuche. Er lässt sich von persönlicher Neugier und von journalistischem Gespür leiten. Er blickt hinter die Kulissen des religiösen Alltags und der religiösen Rituale. Er fragt nach Gottesbildern, nach heiligen Schriften und religiösen Autoritäten, nach Glaubenserfahrungen, Tabus, Regeln und Riten und er will wissen, wie sich Menschen ein Leben nach dem Tod vorstellen. Steffen König trifft auch Menschen, die an keinen Gott glauben und keiner Religion angehören. Wie lebt, wer nicht glaubt? Nach welchen Prinzipien gestalten Atheisten ihr Leben? In Duisburg-Marxloh packt Steffen König in einer katholischen Kleiderkammer mit an, lernt Pater Oliver Potschien kennen, der ein sozial-pastorales Zentrum leitet - Hilfe für Leib und Seele gibt es dort. Hier geht's nicht um Almosen, sondern um Bildung, Chancen, Perspektiven. In Ulm schildert Rabbiner Shneur Trebnik welche Regeln für einen gläubigen Juden gelten, der sich an der Gerechtigkeit Gottes orientiert. Der Frankfurter Martin Wagner hat dagegen einen "Gottlosen-Stammtisch" gegründet und erzählt, warum und wie er sich für eine gerechte Gesellschaft engagiert. Steffen besucht eine junge Mannheimer Muslima in einem Jugendzentrum, die dort Kurse für Mädchen gibt und sich für Chancengleichheit einsetzt. Und schließlich widmet er sich auch der buddhistischen Meditationspraxis und fragt nach, ob man damit einem gerechten Leben näher kommt. Steffen König konfrontiert seine Gesprächspartner mit hartnäckigen Fragen und bringt dabei auch eigene Erfahrungen und Haltungen ein. Er will genau wissen, wer was glaubt in Deutschland: kritisch, aber nicht respektlos, auf Werte bezogen, aber nicht durch Vorurteile abgelenkt. So ist der Film auch Ratgeber, der informieren und nicht bevormunden will - und Orientierung schaffen: Was glaubt Deutschland?


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