We Come as Friends

  • Hubert Sauper an Bord seines selbstgebauten Kleinflugzeugs, das dem Zuschauer einen Blick aus der Vogelperspektive auf Wald, Müllhalden, auf das Nötigste beschränkte Dörfer und gigantische Raffinerien Seite an Seite ermöglicht. Vergrößern
    Hubert Sauper an Bord seines selbstgebauten Kleinflugzeugs, das dem Zuschauer einen Blick aus der Vogelperspektive auf Wald, Müllhalden, auf das Nötigste beschränkte Dörfer und gigantische Raffinerien Seite an Seite ermöglicht.
    Fotoquelle: ARTE France
  • Nach seiner Landung in Kodok im Südsudan helfen die Einheimischen Hubert Sauper beim Transportieren seiner Utensilien. Vergrößern
    Nach seiner Landung in Kodok im Südsudan helfen die Einheimischen Hubert Sauper beim Transportieren seiner Utensilien.
    Fotoquelle: ARTE France
  • Hubert Sauper wird bei seiner Ankunft in Kodok im Südsudan von den Kindern begrüßt. Vergrößern
    Hubert Sauper wird bei seiner Ankunft in Kodok im Südsudan von den Kindern begrüßt.
    Fotoquelle: ARTE France
  • Hubert Sauper wird nach der Landung in Kodok im Südsudan von den einheimischen Kindern begrüßt. Vergrößern
    Hubert Sauper wird nach der Landung in Kodok im Südsudan von den einheimischen Kindern begrüßt.
    Fotoquelle: ARTE France
  • Nach "Darwins Alptraum" erregt Hubert Sauper mit dem Dokumentarfilm "We Come as Friends" erneut Aufsehen: Er nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise in Afrikas größtes Land, den Sudan, und zeigt die verheerenden Folgen von Globalisierung und Kolonialismus Vergrößern
    Nach "Darwins Alptraum" erregt Hubert Sauper mit dem Dokumentarfilm "We Come as Friends" erneut Aufsehen: Er nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise in Afrikas größtes Land, den Sudan, und zeigt die verheerenden Folgen von Globalisierung und Kolonialismus
    Fotoquelle: ARTE France
  • Hubert Sauper erregt mit ""We Come as Friends"" erneut Aufsehen und nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise in den Sudan. Dabei zeigt er ungeschönt und kompromisslos die verheerenden Folgen der Globalisierung und des Kolonialismus. Vergrößern
    Hubert Sauper erregt mit ""We Come as Friends"" erneut Aufsehen und nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise in den Sudan. Dabei zeigt er ungeschönt und kompromisslos die verheerenden Folgen der Globalisierung und des Kolonialismus.
    Fotoquelle: ARTE France
Report, Dokumentation
We Come as Friends

Infos
Produktionsland
Frankreich / Österreich
Produktionsdatum
2014
arte
Mi., 20.06.
23:15 - 01:00


Nach "Darwin's Nightmare" erregt Hubert Sauper mit seinem Dokumentarfilm "We Come as Friends" erneut Aufsehen und nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise in eines der größten Länder Afrikas: den Sudan. Dabei zeigt er ungeschönt und kompromisslos die verheerenden Folgen der Globalisierung und des Kolonialismus. Der Sudan gehört zu einem der politisch unübersichtlichsten Gebiete der Welt. Nach der sudanesischen Unabhängigkeitserklärung im Jahr 2011 ist das Land in zwei verfeindete Nationen gespalten. Der Südsudan hat sich zwar aus arabischer Bevormundung gelöst, aber muss erst lernen als unabhängiger Staat zu funktionieren. Ein selbst gebautes Kleinflugzeug ermöglicht dem Zuschauer einen Blick aus der Vogelperspektive: Wald, Müllhalden, auf das Nötigste beschränkte Dörfer und gigantische Raffinerien Seite an Seite. Die Menschen unterliegen Not und Ausbeutung. Unter dem Vorwand der Entwicklungshilfe verschmutzen Chinesen und Amerikaner die Natur, die Menschen werden enteignet. Propaganda und Paternalismus gleichkommend missionieren texanische Evangelikale das Land, versteckt hinter Projekten humanitärer Hilfe. Sauper lässt sudanesische und internationale Entscheidungsträger, Politiker und Profiteure zu Wort kommen, er verleiht aber auch den Einheimischen eine Stimme. Der Film liefert kein endgültiges Urteil, vielmehr regt er zum Nachdenken über ein komplexes und problematisches Thema an: den Neokolonialismus. Trotz möglicher Kritik an Vereinfachungen und Ungenauigkeiten hinterlässt der Film einen bleibenden Eindruck. Die eingefangen Bilder und Worte sprechen für sich. Sauper arbeitet das Wesentliche heraus: das große Fressen der Raubtiere. Denn um es mit der Stimme eines Einheimischen zu sagen: "Selbst der Mond gehört dem weißen Mann."


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